So, 18. Februar 2018

Lebende Legende

27.01.2003 18:35

Hermann Maier schreibt Ski-Geschichte!

Hermann Maier macht sich am Kitzbüheler Hahnenkamm unsterblich: Mit einem Husarenritt sicherte er sich bei widrigsten Umständen (starker Schneefall) den Sieg im Super G von Kitzbühel. Das Comeback des Jahrhunderts, der Herminator ist back! Hier und jetzt kannst du ihm online gratulieren!
Trotz starken Schneegestöbers wurde derSuper G pünktlich um 10 Uhr gestartet und alles wartete aufdas Comeback des Herminators in seiner Spezialdisziplin. Und wasfür ein Comeback es wurde: Mit Startnummer 22 legte Maiereine Bestzeit in den Schnee, an der alle, wirklich alle scheiternsollten.
 
Am nächsten kam Maier noch Christoph Gruber,der mit 11 Hundertstel Rückstand Zweiter wurde. Auf Platz3 kam Stephan Eberharter, Vierter wurde Andi Schifferer und FünfterHans Knauss - ein Fünffacherfolg also für die Österreicher.Mit Fritz Strobl (7.), Hannes Reichelt (8.) und Hannes Trinkl(11.) kamen insgesamt acht Österreicher unter die erstenelf.
 
Herminator mit Tränen in den Augen
Nach der Fahrt von Stephan Eberharter, der als Letzternoch Maier gefährden konnte blieb die Kamera minutenlangauf den Herminator gerichtet: Er hatte Tränen in den Augenund nahm die vielen Schulterklopfer regungslos, fast unbemerktwahr. Innerhalb von 14 Tagen hat der Herminator jedenfalls DASComeback der Sportgeschichte geschrieben. Beim ersten Antretennoch auf Rang 31 steigerte sich der Herminator von Rennen zu Rennenund ist jetzt wieder da, wo er vor seiner Verletzung war: am oberstenTreppchen! Im Interview nach dem Rennen kämpfte Maier nochimmer mit den tränen und rang nach Worten: "Ich weißgar nicht, was ich sagen soll. Ich hätte mir nie gedacht,dass es so schnell wieder funktionieren kann. Aber jetzt bin ichüberglücklich und gerührt. Es ist sicher einermeiner schönsten Erfolge, wenn nicht sogar der schönsteErfolg meiner ganzen Karriere!"
 
Endstand im Super G von Kitzbühel
1. Hermann Maier AUT 1:20,48
2. Christoph Gruber AUT 1:20,59
3. Stephan Eberharter AUT 1:20,63
4. Andreas Schifferer AUT 1:21:12
5. Hans Knauss AUT 1:21,19
6. Didier Cuche SUI 1:21:22
7. Fritz Strobl AUT 1:21,54
8. Hannes Reichelt AUT 1:21,57
9. Kjetil Andre Aamodt NOR 1:21:75
10. Lasse Kjus NOR 1:21,80
11. Hannes Trinkl AUT 1:21,85
14. Josef Strobl AUT 1:22,19
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