So, 19. November 2017

30 Stellen weg

20.08.2012 15:48

Nokia-Sparkurs trifft auch Niederlassung in Österreich

Der Sparkurs des finnischen Handyherstellers Nokia trifft nun auch die österreichische Niederlassung, wie das Unternehmen am Montag bestätigte. Rund 30 der 50 Beschäftigten wurden beim Arbeitsmarktservice zur Kündigung angemeldet. Gleichzeitig mit dem Stellenabbau wird der Standort Wien entwertet, weil Nokia ab Oktober die Länder in neue Regionen einteilt.

Österreich wird demnach künftig Teil der neuen Region "Northwest", die von Finnland aus betreut wird. Das bisherige Hauptquartier in Wien wird nach Budapest verlagert. In der Vergangenheit war Wien noch ein wichtiger Brückenkopf nach Südosteuropa. "Nokia Alps South East Europe" betreute von Wien aus neben Österreich noch die Schweiz, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Griechenland, Zypern, Israel, Bulgarien, Serbien, Montenegro, Mazedonien, Kosovo und Albanien.

Der Verluste schreibende Handyriese hatte Mitte Juni angekündigt, weltweit 10.000 Stellen zu streichen. Neben Wien ist in Deutschland etwa der Standort für Forschung und Entwicklung in Ulm mit zuletzt 730 Mitarbeitern betroffen. Er soll Ende September schließen. Laut Firmenchef Stephen Elop soll dies dabei helfen, Nokia nachhaltig wieder profitabel zu machen.

Eine Trendwende erhoffen sich die Finnen auch vom kommenden Windows Phone 8. Erste Geräte für das mobile Betriebssystem von Microsoft könnten bereits Anfang September auf der Hausmesse Nokia World in Helsinki vorgestellt werden.

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