Mo, 23. Oktober 2017

Maggies Kolumne

17.08.2012 15:50

Bürgermeister kämpft für Hunde!

Aus der Kärntner Politik hört man zur Zeit ja sehr viel, aber wenig Gutes. Ich möchte mich heute jedoch bei einem Kärntner Politiker, Franz Mandl, er ist Bürgermeister in Greifenburg, bedanken. Durch seinen Einsatz wurden 15 Dackel aus einer Garage gerettet.

Nicht jeder, der Tiere hält, ist auch ein Tierfreund. Und nicht jeder Hundezüchter ist ein Hundekenner und weiß, was seine Vierbeiner brauchen. Eigentlich sollte man diese Menschen nicht als Züchter, sondern als "Vermehrer" bezeichnen. Denn es geht ihnen lediglich darum, möglichst viele Welpen verkaufen zu können.

Über ein Jahr lang kämpften Bewohner des Örtchens Greifenburg gegen einen solchen "Vermehrer". Mit Dackeln wollte er das schnelle Geld machen. Für gute Haltungsbedingungen wollte er jedoch keines ausgeben – also ab mit den Viechern in die Garage. Als der Amtstierarzt gerufen wurde, hatte er – obwohl es in Haus und Garage ekelerregend roch – seltsamerweise nichts zu beanstanden…

Doch Bürgermeister Franz Mandl ließ nicht locker. Suchte nach einem Weg, um den Hunden zu helfen und dem "Vermehrer" das Handwerk zu legen. Als der zuständige Amtstierarzt urlaubte, wurde sein "Ersatz" gerufen, und siehe da, dessen Urteil lautete: "Haltung mangelhaft". Die Dackel wurden abgeholt und ins Tierheim Villach gebracht, wo sie endlich frische Luft und die Sonne auf der Haut spüren können.

Der "Vermehrer" droht indes bereits mit Klage und fordert seine Tiere zurück. "Wir hoffen auf einen guten Ausgang für die Hündchen – und der liegt nun in der Hand der Justiz", so Ingrid Fischinger, Vorzeige-Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten. Sie wird für die Hunde auch vor Gericht weiterkämpfen.

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