Sa, 18. November 2017

Billiger Spaß

24.06.2015 16:42

So basteln Sie Ihrer Katze tolles Spielzeug

Es muss nicht immer die gewöhnliche Plüschmaus aus dem Zoogeschäft sein: Um seiner Samtpfote mit einem Spielzeug eine kleine Freude zu bereiten, benötigt man nur ein paar günstige Materialien und ein bisschen Kreativität. Wir haben vier der beliebtesten Katzenspielzeuge und ihre Herstellung für Sie zusammengefasst.

Für ein Spielkissen reicht schon ein kleiner Stoffrest, zum Beispiel von einer alten Jeans. Dieser wird in der Mitte zusammengefaltet und am Rand bis auf etwa einen Zentimeter zusammengenäht. Dann dreht man die Naht nach innen und kann nun das entstandene Säckchen füllen. Dafür eignen sich unter anderem Stoffreste, Erbsen oder Reis. Alternativ kann auch eine alte Socke als Außenhülle dienen. Noch interessanter wird das Kissen, wenn man etwas getrocknete Katzenminze oder Baldrian beimengt und eine kleine Glocke daran befestigt. Nach dem Füllen muss nur noch das Loch zugenäht werden und schon kann sich die Samtpfote mit dem neuen Spielzeug amüsieren.

Schachteln zum Erlebnis für Katzen machen
Auch Kartons in jeglicher Form und Größe sind ein Highlight für neugierige Stubentiger. Große Schachteln eignen sich hervorragend zum Verstecken und Schlafen, Schuhkartons oder Taschentuchboxen werden mit wenigen Handgriffen zu spannenden Futterspendern. Einfach ein paar pfotengroße Löcher hineinschneiden, Leckerchen einfüllen und schon kann die Katze ihre Geschicklichkeit beweisen. Für besonders anspruchsvolle Samtpfoten erhöht man die Schwierigkeit, indem man zusätzlich andere Gegenstände wie Korken, Tischtennisbälle oder Spielzeug in den Karton gibt.

Spielangel ganz einfach selbst gemacht
Einem bewegten Objekt hinterher zu jagen, liegt in der Natur der Katze. Spielangeln müssen aber nicht teuer gekauft werden, sondern sind ganz einfach selbst zu basteln. Grundlage dafür ist ein Holzstab aus dem Baumarkt oder auch ein kleiner Ast. Daran wird eine möglichst reißfeste Schnur wie etwa ein Lederband oder idealerweise ein dünnes Sisal-Seil geknotet. Am anderen Ende können nun beispielweise Federn, Korken, Stoffspielzeug, Glöckchen oder ein paar Streifen Zeitungspapier befestigt werden. Mit langen Bändern oder Schnüren sollte man seine Katze jedoch nur unter Aufsicht spielen lassen, es droht die Gefahr des Strangulierens. Spielangeln sollten Sie nach Gebrauch also am besten sicher verwahren, so bleiben sie auch länger interessant für Ihren Stubentiger.

Ein Highlight für Stubentiger: das "Fummelbrett"
Die Königsdisziplin im Basteln von Katzenspielzeug ist das sogenannte "Fummelbrett", das die Katze dazu animieren soll, sich ihr Futter mit Ausdauer und Intelligenz selbst zu beschaffen. Als Grundplatte dient ein stabiles, möglichst unbehandeltes aber geschliffenes Holzbrett oder dicker Karton, auf den unterschiedliche Elemente geklebt werden können. Dafür eignen sich unter anderem Rollen von Küchen- und Toilettenpapier, Waschmittel-Dosierkugeln, Eierkartons und kleine Schachteln. Auch halbe PET-Flaschen können verwendet werden, wenn man die Schnittränder sorgfältig abklebt oder –feilt, und aus Flaschenkorken oder Holzdübeln lässt sich ein Labyrinth bauen.

Mögliche Gefahren immer beachten
Grundsätzlich sind der Phantasie beim Basteln von Katzenspielzeug keine Grenzen gesetzt. Bei allen verwendeten Materialen sollte aber darauf geachtet werden, dass sich die Katze daran nicht verletzen kann. Keinesfalls als Spielzeug geeignet sind Wollfäden oder Gummibänder, da diese leicht verschluckt werden können und im schlimmsten Fall zum Darmverschluss führen. Beim Basteln mit Klebstoffen muss außerdem immer darauf geachtet werden, dass dieser bereits vollständig trocken und ausgedünstet ist, bevor die Katze ihr neues Spielzeug benutzen darf.

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