So, 19. November 2017

Drama auf A21

03.08.2012 09:41

Pkw schiebt sich unter Anhänger: Lenker stirbt in NÖ

Bei einem schweren Auffahrunfall auf der A21 bei Klausen-Leopoldsdorf in Niederösterreich ist am Donnerstagabend ein 55-Jähriger getötet worden. Der Mann war mit seinem Auto ungebremst in das Heck eines Lkw-Anhängers gekracht. Für den Niederösterreicher kam jede Hilfe zu spät. Nach Angaben der Polizei war der Lastwagen mit nur 27 Stundenkilometern unterwegs gewesen.

Der Lenker aus dem Bezirk St. Pölten war gegen 18 Uhr auf der Wiener Außenringautobahn unterwegs. Er dürfte dabei den ungarischen Sattelschlepper, der vor ihm auf dem Fahrstreifen fuhr, nicht rechtzeitig gesehen oder dessen Geschwindigkeit überschätzt haben - denn der Lkw war laut Exekutive aufgrund seines hohen Gewichts mit lediglich 27 km/h unterwegs.

Der 55-Jährige prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen den Sattelanhänger, der Wagen schob sich dabei etwa eineinhalb Meter unter das Schwerfahrzeug. Der Motorraum wurde vollkommen zerfetzt, der Sattelanhänger drang zudem bis zur Mitte des Wageninnenraums vor. Der Niederösterreicher hatte keine Überlebenschance.

Floriani verletzt sich bei Bergung
Der Tote musste mit schwerem Bergegerät aus dem zerstörten Kombi geschnitten werden. Dabei verletzte sich ein Feuerwehrmann an der Hand und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das Wrack wurde schließlich von der Autobahn entfernt, der Lkw setzte seine Fahrt fort. Aufgrund der Berge- und Aufräumarbeiten kam es auf der A21 zu einem etwa drei Kilometer langen Stau.

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