Sa, 18. November 2017

Betriebsräte sauer

02.08.2012 17:01

A1 spart: Es wird weniger geputzt und gegessen

Bei A1 Telekom Austria sorgen neue Sparmaßnahmen für Ärger mit der Belegschaft. Wie die Personalvertretung ihren Kollegen mitteilte, wird seit 1. August der Mistkübel nur mehr einmal die Woche entleert, die Mikrowellenherde und Kühlschränke müssen die Angestellten nun selbst reinigen. Zudem seien die Portionen des Mitarbeiteressens kleiner geworden, heißt es.

Beim Essen sollen laut Personalvertretung seit der Umstellung auf Eurest die Portionen kleiner und die Beilagen weniger geworden sein. Die Sparmaßnahmen beim Putzdienst treffen auch die Vorstände: Deren Büros werden nun nur noch so geputzt, wie das früher beim "einfachen" Personal der Fall war.

Das Unternehmen bestätigte die Änderungen beim Reinigungsplan. "Das ist eine Kosteneinsparungsmaßnahme, die sich durch alle Ebenen durchzieht", so Sprecher Peter Schiefer. Insbesondere die reduzierte Reinigung ist ein ungewöhnlicher Schritt, wie ein Rundruf zeigt. Beim einstigen Schwesterunternehmen, der Post AG, heißt es, die Mistkübel würden täglich entleert und die Teppiche gesaugt. Gleiches gilt für die A1-Mitbewerber Orange und "3".

Betriebsräte fordern "sauberes und reines Arbeitsumfeld"
Die Personalvertreter der Telekom sind jedenfalls sauer. "Wir erwarten eine Rücknahme dieser nicht nachvollziehbaren Maßnahme - es steht außer Zweifel, dass sich alle Kolleginnen und Kollegen ein sauberes und reines Arbeitsumfeld verdient haben", so die Betriebsräte.

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