Mi, 22. November 2017

Netzwerk überlastet

31.07.2012 10:14

Twitter-verrückte Fans behindern Olympia

Wer als Olympia-Zuseher in London dabei ist, möchte seine Aufregung offenbar unbedingt per Smartphone teilen, bevorzugt per Twitter und SMS. Das bringt die Organisatoren ordentlich ins Schwitzen, denn besonders das Online-Mitteilungsbedürfnis treibt die Netzwerke an ihre Grenzen. Am vergangenen Samstag waren die GPS-Daten des Radrennens nicht verfügbar.

Die GPS-Transmitter an den Rädern der Teilnehmer des Straßenrennens übermittelten wegen des überlasteten Netzwerks keine Positionsdaten mehr, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

So kamen vor allem TV-Moderatoren in die Bredouille, die die Ereignisse im Blindflug kommentieren mussten. Ein BBC-Moderator etwa schätzte die Zeiten mithilfe seiner eigenen Uhr, berichtet der "Guardian". Verlässliche Informationen gab es lediglich an den Messstationen der Start- und Ziellinie.

Ein Sprecher des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) hat die Zuschauer daher aufgefordert, sich bei Twitter-Nachrichten und SMS künftig ein wenig zurückzuhalten. "Wir wollen die Menschen nicht davon abhalten, Social Media zu verwenden, aber vielleicht sollten sie überlegen, nur noch dringende Updates zu verschicken", so Mark Adams gegenüber dem "Guardian".

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden