Mi, 18. Oktober 2017

"Beach-City" bereit

18.07.2012 07:13

Muskeln, Schweiß und Tränen beim Aufbau in Klagenfurt

Kampf gegen die Elemente beim Beachvolleyball-Grand-Slam in Klagenfurt: Die Hitze und Dauerregen machten den Aufbau der "Beach-City" zum Kraftakt.

Klagenfurt ist nicht nur am Papier die Welt-Beachhauptstadt. Die "Beach-City" ist vom kleinen Sand-Spielplatz beim ersten Turnier 1996 zu einer Metropole mit Campingplatz, Fan-Dorf, VIP-Zelt und sechs Courts herangewachsen.

Trotz des Promiauflaufs bei der "Starnacht", die nur wenige Tage vor Turnierstart über die Bühne gegangen war, und heftiger Wetterkapriolen hat der Aufbau der 1.600 Tonnen Stahl und 3.000 Quadratmeter Zeltfläche wieder perfekt funktioniert.

Helden des Aufbaus
Zu wahren Helden sind heuer die Arbeiter bei der Errichtung der "Beach-City" mutiert. Bei 36 Grad Hitze mussten die muskelbepackten "Schöpfer" Handschuhe tragen, um sich an den aufgeheizten 1.400 Tonnen Stahl nicht die Finger zu verbrennen. Mit Schweiß und Muskelkraft wurde die Tribüne hochgezogen.

Auf die Hitze folgte Dauerregen: Die Bespielbarkeit des Center Courts war einen Tag vor Turnierstart noch ungewiss. "30 Leute, egal ob von der Presseabteilung oder der sportlichen Leitung, haben alle mit angepackt und das Wasser abgeschöpft", schildert Projektmanager Joseph Musil den Kampf gegen die Elemente. Gut 20.000 Liter Wasser wurden aus der Arena geschafft und von der Feuerwehr abgepumpt: eine Rettung in letzter Sekunde!

Eine Stadt in der Stadt
Bei der technischen Ausstattung kann "Beach-City" mittlerweile mit einem riesigen Bürokomplex mithalten: Zehn Kilometer Kabel hat A1 am Gelände verlegt, auf 120 Computern wird der Ablauf organisiert, es gibt 30 Surfstationen, fünf Server.

Am Sonntag, nachdem der letzte der 135.000 Beach-Fans die "Beach-City" verlassen hat, startet dann wieder der Abbau der kleinen Stadt. Dann fließen neben dem Schweiß der Arbeiter auch jede Menge Tränen: Ein Jahr wird es dauern, bis in Klagenfurt 2013 wieder der Beachvolleyball regiert.

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