Di, 24. Oktober 2017

Über 5.500 Betroffene

03.07.2012 13:21

OÖ: Verunreinigtes Trinkwasser nach heftigem Gewitter

Als Folge des heftigen Gewitters am Sonntag ist aus zwei oberösterreichischen Gemeinden eine Verunreinigung des Trinkwassers gemeldet worden. In Bad Goisern sind bis zu 3.500 Einwohner, in Gramastetten rund 2.000 Personen betroffen.

Am Sonntagnachmittag war eine heftige Gewitterfront über Oberösterreich gezogen (siehe Infobox). Durch die starken Regenfälle dürften dabei Verunreinigungen in die jeweiligen Quellschutzgebiete und das Leitungsnetz eingespült worden sein.

In Bad Goisern im Salzkammergut musste die Gemeinde für die Bewohner am Marktplatz ein Trinkwasserdepot eingerichtet. In Gramastetten im Bezirk Urfahr-Umgebung im Mühlviertel wurden die Abnehmer informiert, dass das Leitungswasser abzukochen sei, auch dort werden Flaschen mit Mineralwasser zur Verfügung gestellt.

Problem "in ein bis zwei Wochen gelöst"
In spätestens ein bis zwei Wochen sollte das Problem endgültig gelöst sein, hofft in Gramastetten der Obmann der Wassergenossenschaft, Franziskus Zeilinger. Bis dahin kann das Wasser aus den Hähnen als Brauchwasser genutzt werden. Zudem werden verschiedene Möglichkeiten zur Desinfektion geprüft.

Amtsleiter Werner Schilcher aus Bad Goisern schilderte, dass sich erneut ein Gewitter nähere. Wenn reines Wasser vom Himmel falle und viel aus dem Leitungsnetz entnommen werde, könnte es auf diese Weise zusätzlich gespült werden.

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