Mi, 22. November 2017

Brutal erschlagen?

19.06.2012 15:59

Aufregung um getötete Küken in Kärntner Schule

Für Aufregung sorgt ein "Krone"-Bericht über einen Tierfrevel in der Volksschule in Bodensdorf in Kärnten. Ein Arbeiter soll beim Ausbau von Jalousien Vogelnester zerstört und Küken getötet haben. Die Bürgermeisterin hat die Arbeiten einstellen lassen: "Ein bedauerlicher Vorfall!" Der Arbeiter weist sämtliche Vorwürfe aber von sich.

"Ich habe die Kinder sofort ins Haus geholt, als ich gehört habe, was passiert war", so die Hortleiterin der Volksschule Bodensdorf, die sich nicht näher zu dem Vorfall äußern will. Der Vorfall soll sich vergangenen Donnerstag ereignet haben. Ein Monteur war damit beschäftigt, alte Jalousien zu entfernen, als plötzlich ein Vogelnest samt Küken aus mehreren Metern Höhe zu Boden fiel.

Mehrere Kinder wollen dann beobachtet haben, dass der Arbeiter einige Küken mit einem Ziegelstein erschlagen haben soll. "Das hat die Kinder so geschockt, dass sie völlig verstört waren", erzählt eine Mutter. Der beschuldigte Monteur kann das allerdings nicht nachvollziehen. "Glauben Sie im Ernst, ich nehme auf jede Baustelle einen Ziegelstein mit, um Vögel zu erschlagen? Ich habe kein einziges Küken getötet", beteuert er.

Für Bürgermeisterin Marialuise Mittermüller ist das ein bedauerlicher Vorfall. Die Gemeindechefin hat die Arbeiten sofort einstellen lassen, nachdem sie informiert worden war, dass bei den Arbeiten in der Schule Vogelnester zerstört würden. Mittermüller: "Und so wird es vorerst auch bleiben. Erst frühestens Mitte August kann mit dem Austauschen der Rollläden fortgefahren werden. Denn ab diesem Zeitpunkt können wir uns sicher sein, dass die Vogelnester leer sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, werden wir den ortsansässigen Vogelkundler Rudolf Bodner beiziehen."

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