Mo, 22. Jänner 2018

838 Meter hoch!

19.06.2012 10:26

Firma will in nur 90 Tagen welthöchstes Gebäude errichten

Mit einem schier unglaublichen Projekt lässt ein chinesisches Bauunternehmen aufhorchen. Die Broad Group will in Changsha, der Hauptstadt der Provinz Hunan, in nur 90 Tagen einen 838 Meter hohen Wolkenkratzer errichten. Das Gebäude mit dem Namen "Sky City" würde damit sogar den aktuellen Rekordhalter, den Burj Khalifa in Dubai, um zehn Meter überragen.

Geht es nach den Plänen der Firma, dann soll der Spatenstich noch im November dieses Jahres stattfinden, im Jänner 2013 soll die "Sky City" dann stehen. Angeblich ist der Bau des 220-stöckigen Gebäudes mit den regionalen Behörden bereits abgeklärt, das Unternehmen warte nur noch auf die Zustimmung der Regierung in Peking.

Auf einer Nutzfläche von einer Million Quadratmetern soll die "Sky City" rund 100.000 Menschen in Büros und Wohnungen Platz bieten sowie neben Geschäften, Lokalen und einem Spital auch das höchstgelegene Hotel der Welt beherbergen. Nicht weniger als 104 Lifte sollen für den Transport der Menschen zu und zwischen den 220 Stockwerken sorgen. Rund 200.000 Tonnen Stahl sollen dem Wolkenkratzer seine Festigkeit verleihen und es möglich machen, dass er sogar Erdbeben bis zur Stärke 9 problemlos übersteht.

"Modulare Bauweise" ermöglicht Rekordtempo
Möglich machen soll das Rekordtempo beim Bau eine spezielle "modulare Bauweise". Sie ermöglicht es nicht nur, das Gebäude in enormer Geschwindigkeit aufzustellen, sondern soll zudem den Energieverbrauch deutlich senken. Dazu werden 95 Prozent aller Gebäudeteile in Fabriken vorgefertigt, die einzelnen Module müssen vorort nur mehr zusammengebaut werden.

15-stöckiges Hotel in sechs Tagen gebaut
Die Broad Group hatte schon 2010 die Welt damit verblüfft, als sie in nur sechs Tagen das 15-stöckige New Ark Hotel aus dem Boden stampfte (Bericht und Video in der Infobox). Im Dezember vergangen Jahres errichtete das Unternehmen schließlich in nur 360 Stunden ein 30 Stockwerke hohes Hotel. Kritiker meinen allerdings, dass ein derartiges Tempo auf Kosten der Qualität geht.

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