Do, 23. November 2017

Beute unter Kleidung

15.06.2012 11:16

Bankräuber in OÖ gefasst - eigene Mutter als Komplizin

Gut eineinhalb Stunden nach einem Banküberfall im oberösterreichischen Pfaffstätt hat die Polizei am Donnerstag einen Verdächtigen festgenommen. Der 24-jährige Ungar wurde unmittelbar vor seiner Wohnung in der Nähe des Tatorts geschnappt. Auch die Mutter (42) des Verdächtigen wurde festgenommen. Sie war kurz nach dem Raub nicht weit von der Filiale entfernt angetroffen worden. Die Beute hatte die Frau unter ihrer Kleidung versteckt.

Kurz vor 12 Uhr kam der maskierte Räuber in das Geldinstitut. Er bedrohte den Bankangestellten mit einer Gaspistole und verlangte Bargeld. Mit der Beute flüchtete er zu Fuß in Richtung Süden.

Die Fahndung konzentrierte sich dann auf ein vermeintliches Täterfahrzeug, das in der Nähe der Bank abgestellt war. Die Adresse des Zulassungsbesitzers wurde ausfindig gemacht. Mitarbeiter der Salzburger Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität hatten dort Erfolg. Sie nahmen den Verdächtigen vor seiner Wohnung fest. Am Donnerstagnachmittag wurde er von Beamten des Landeskriminalamts einvernommen.

Beute unter Kleidung versteckt
Zeugen sagten aus, dass der Räuber vor und nach dem Coup Kontakt zu einer Frau mit einem kleinen Hund hatte. Die 42-Jährige wurde daraufhin rund eine Stunde nach dem Überfall gefasst. Sie erklärte zunächst, nichts damit zu tun zu haben und den Täter nicht zu kennen. Auf der Polizeidienststelle wurde jedoch ihre Identität überprüft, dabei ermittelte die Exekutive das Verwandtschaftsverhältnis zu dem Räuber.

Wie sich herausstellte, hatte sich der Mann nach dem Raub umgezogen und seiner Mutter Pistole und Beute gegeben. Die Polizei stellte sowohl die Kleidung, die bei der Tat getragen worden war, als auch das gesamte Geld sicher. Von der Waffe fehlte aber vorerst jede Spur.

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