Mi, 22. November 2017

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08.06.2012 13:42

So werden Ihr Hund und Sie zu Fußball-Profis

Kicken mit dem Hund ist nicht nur ein toller sportlicher Ausgleich, sondern es lassen sich dadurch auch besonders im Sommer Spaß für das Tier und Kondition für den Halter miteinander verbinden. Die "Agila"-Haustierversicherung hat Tipps rund um Fußball mit dem Vierbeiner zusammengestellt.

Hundehalterin Wiebke Meyborn spielt mit Labrador-Hündin Lotte besonders gern Fußball. Sie erzählt: "Von Anfang an wusste Lotti, wie sie mit dem runden Leder umgehen muss und sie liebte unser gemeinsames Kicken sofort. Jetzt holt sie oft selbst den Ball und animiert mich durch Stupsen zum Spielen." Wiebke Meyborn und ihre Labradordame kicken heute regelmäßig. "Es schweißt mich und meinen Hund noch mehr zusammen und stellt eine tolle Abwechslung zum Spazierengehen dar", sagt sie.

Aller Anfang ist schwer
Sportfans benötigen zunächst einen herkömmlichen Fußball und ausreichend Platz, beispielsweise auf einer mindestens 20 bis 30 Quadratmeter großen Wiese, um mit ihrem Hund zu kicken. Sie beginnen dann am besten damit, Ihrem Tier den Ball zuzurollen. Durch Ermutigungen lernt der Hund, die Kugel zu holen, und erkennt außerdem, dass der Ball zu groß ist, um ihn mit dem Maul aufzuheben.

Bewegen kann das Tier ihn durch Stupsen mit der Nase oder den Vorderpfoten. Stellt sich ein Lernerfolg ein, bestärken Hundehalter ihre Vierbeiner durch ausgiebiges Lob und kleine Stückchen der Lieblingsleckerlis. So merkt der Hund, dass er alles richtig macht. Nach etwas Übung spielen Tier und Halter sich gegenseitig den Ball zu.

Auf individuelle Voraussetzungen achten
Hundehalter sollten unbedingt Alter und Größe ihres Tieres berücksichtigen. Für kleinere Rassen oder ältere Hunde eignet sich Fußball nicht, außerdem gilt generell: Die Vierbeiner sollten körperlich fit und gesund sein. Sieht der Halter dabei Probleme, empfiehlt sich der Verzicht auf das Spiel. Für Hunde, die zu klein sind, um mit einem Fußball zu spielen, eigenen sich kleinere Bälle oder weiche Hunde-Gummibälle. Herrchen und Frauchen sollten jedoch stets darauf achten, dass der Ball groß genug ist, sodass das Tier ihn nicht verschlucken kann.

Auch der Hundehalter wird fitter
Neben Spaß und Bewegung für Bello und Co., profitieren natürlich auch die Halter vom Fußballspiel. Wiebke Meyborn erzählt: "Neben Lottes Fitness steigerte sich auch meine eigene. Ich merkte, wie sich Ausdauer, Schnelligkeit und Ballgefühl bei mir verbesserten." Auch Kraft, Wendigkeit und Koordinationsfähigkeit schult dieser Sport und das Spiel wirkt sich außerdem positiv auf die Figur aus. Bis zu 300 Kalorien verbrennt der Körper dabei pro Stunde. Regelmäßiges Fußballspielen mit dem Hund lohnt sich also.

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