Di, 23. Jänner 2018

Nach Ampel-Streit

01.06.2012 08:18

'Nehme dem jungen Lenker den Messer-Angriff nicht übel'

Obwohl noch rekonvaleszent, ist Robert O. in seiner Kfz-Werkstatt "Bayern Center" in der Schenkendorferstraße wieder fleißig am Schrauben – und das, nachdem er in Wien-Floridsdorf nach einem Ampel-Streit von einem Autorowdy niedergestochen worden war. "Der Messerstich in den Rücken ging glatt durch die Schulter und verfehlte Herz und Lunge nur knapp. Ich muss noch Schmerzmittel nehmen und die Belastbarkeit ist eingeschränkt", so der 41-jährige BMW-Experte.

O. gilt nicht nur im Freundeskreis als besonders friedfertig, er steht auch bei seinen Mitarbeitern in hohem Ansehen. Im Zuge der Berichterstattung gingen in seiner Werkstatt mehr als 600 Anrufe von Menschen ein, die ihm eine baldige Besserung wünschten.

O. selbst hegt aber keinen Groll gegen den jungen Heißsporn Daniel K., der ihn am 22. Mai hinterrücks attackiert hatte. Nach dem Streit bei der Ampel brannten bei dem jungen Lenker offensichtlich alle Sicherungen durch – jetzt drohen dem Verdächtigen bis zu zehn Jahre Haft.

Axt-Zwischenfall: Mann will sich nur verteidigt haben
Indes will der Axt-Attentäter Durica Z. aus Wien-Favoriten – wie berichtet (siehe Infobox), schlug er mit der Waffe auf einen Autolenker sowie dessen drei Beifahrer ein – nicht die alleinige Verantwortung für seine Wildwestaktion übernehmen.

Rechtsanwalt Rudolf Mayer, der die Verteidigung von dem in Haft sitzenden 33-Jährigen übernommen hat, erklärt: "Mein Mandant wurde zuerst angegriffen. Mit der Axt wollte er sich und seine Begleiterin nur verteidigen."

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