Mi, 17. Jänner 2018

Geldspender

28.06.2005 14:29

Mit der Bankomatkarte in den Urlaub

Keine Frage: Die Bankomatkarte als Geldspender in den Urlaub mitzunehmen, ist eine praktische Sache. Doch es ist auch Vorsicht geboten: Es fallen verschiedene Gebühren an, manche Länder haben andere Behebungslimits und nicht in allen Staaten kannst du damit bezahlen. Krone.at verrät dir, was du wissen musst um in den Ferien nicht einzufahren.

Deine Bankomatkarte versorgt dich im Urlaub mit Bargeld. Und zwar weltweit an den mit dem Maestro- oder Cirrus-Logo versehenen Geldausgabeautomaten. Außerdem kannst du mit der Karte an Kassen mit Maestro-Logo durch Eingabe des PIN-Codes zahlen. In einigen Ländern ist es allerdings nicht möglich, mit der Bankomatkarte einzukaufen. Z.B. in Finnland, Mazedonien, Ägypten, der Dominikanischen Republik, Tunesien und auf den Bahamas.

Am besten erkundigst du dich vor Antritt der Reise bei deiner Bank oder direkt bei der Europay Austria nach den vorhandenen Möglichkeiten in deinem Reiseland.

Welche Gebühren anfallen
Für die Behebung im Nicht-Euro-Raum wird eine Provision von 0,75% zuzüglich einer Fixgebühr von 1,82 Euro pro Behebung berechnet. Umgerechnet wird zum Devisenbriefkurs. Maximal kann mit der Bankomatkarte Landeswährung im Gegenwert von etwa 400 Euro täglich behoben werden. Bei manchen Geldausgabeautomaten liegt das Limit auch darunter. In diesem Fall sind allerdings auch mehrere Behebungen innerhalb des maximalen Limits von 400 Euro an einem Tag möglich.

Nicht alle Geldausgabeautomaten im Ausland akzeptieren ausländische Bankomatkarten. Auskunft darüber geben die am Geldausgabeautomat angebrachten Logos. Überall dort, wo Sie das Bankomat-Logo, das Maestro-Logo oder das Cirrus-Logo sehen, ist Geldbehebung möglich.

Was beim Verlust zu tun ist
Bei Verlust oder Diebstahl der Bankomatkarte musst du unverzüglich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle Anzeige erstatten und deine Bank verständigen. Die Sperre kann auch über den Sperrnotruf (0043-1-2048800) erfolgen. Die Sperre wird spätestens eine Stunde nach der Meldung wirksam. Falls es zu einem Konto mehrere Karten gibt, werden über den Sperrnotruf alle Karten gesperrt.

Erkundige dich bei deiner Bank über die bestehenden Limits (Barbehebungen, bargeldlose Zahlungen). Vereinbare gegebenenfalls niedrigere Limits, um den möglichen Schaden bei missbräuchlicher Verwendung der Karte zu reduzieren. 

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