So, 21. Jänner 2018

Eklat in Relegation

19.05.2012 18:01

Hertha entschuldigt sich für seine Skandal-Profis

Hertha BSC hat sich offiziell für die Verfehlungen seiner Profis im Zusammenhang mit dem Relegationsspiel gegen Fortuna Düsseldorf (2:2) entschuldigt. Das Verhalten einiger Spieler entspreche nicht den Grundsätzen des Klubs, hieß es am Samstag in einer Vereinsmitteilung. Anlässlich der Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht seien erstmals Umstände zur Sprache gekommen, die sich nach Spielschluss im Kabinentrakt des Stadions ereignet hätten.

Es gehe dabei um das von Referee Wolfgang Stark geschilderte Auftreten von Hertha-Spielern. "Nach den Angaben des Schiedsrichters soll es dabei innerhalb einer verständlicherweise allseits emotionalisierten Atmosphäre auch zu Beleidigungen und anderen, zum Teil schwerwiegenden Unsportlichkeiten gekommen sein. Wir entschuldigen uns deshalb bei allen Beteiligten, insbesondere auch bei den Schiedsrichtern", teilte Hertha mit.

Stark hatte vor dem DFB-Gericht erklärt, er sei von Hertha-Spielern angegriffen worden und habe ein Hämatom am Hinterkopf erlitten. Stark sprach von einer "Hetzjagd". Gegen die Hertha-Profis Lewan Kobiaschwili, Christian Lell, Thomas Kraft und Andre Mijatovic leitete der DFB-Kontrollausschuss Ermittlungen ein. Das Sportgericht wird am Montag entschieden, ob das Spiel wiederholt werden muss.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden