Mi, 25. April 2018

Sieg gegen Vienna

11.05.2012 22:51

WAC steht als Aufsteiger in die Bundesliga fest

Der WAC/St. Andrä steht seit Freitagabend als Aufsteiger in die österreichische tipp3-Bundesliga fest. Die Kärntner siegten in der 35. und vorletzten Runde auswärts gegen die Vienna 3:1 und profitierten gleichzeitig vom 1:1 des LASK daheim gegen Grödig. Vor der 36. Runde am 18. Mai weisen die Wolfsberger vier Punkte Vorsprung auf und sind damit nicht mehr von Platz eins zu verdrängen.

Vienna - WAC 1:3
Das Titelrennen in der Erste-Liga ist entschieden. Der WAC/St. Andrä hat mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen die Vienna das Meisterstück abgeliefert. Die Kärntner profitierten dabei vom 1:1-Heimremis des LASK gegen Grödig. Das vermeintliche große "Finale" in einer Woche gegen den LASK wird damit für die Kärntner in der heimischen Lavanttal-Arena zur großen Meisterparty.

Für die Wiener steht hingegen in der 36. Runde viel auf dem Spiel. Im Kampf gegen Platz neun, durch den man in die Relegation gegen den GAK müsste, sind die Wiener gegenüber dem FC Lustenau nun mit einem Punkt Rückstand ins Hintertreffen geraten. In einer Woche muss die Vienna auswärts gegen Blau-Weiß Linz antreten, der FC Lustenau empfängt Absteiger Hartberg.

Beide Teams waren offensiv eingestellt, eine entsprechend flotte Partie bekamen die 3.700 Fans auf der Hohen Warte zu sehen. Eine Energieleistung von Stephan Stückler brachte den Kärntnern den Führungstreffer. Der 26-Jährige tankte sich nach einem Sololauf auf der linken Seite am zögerlich agierenden Raphael Rathfuss vorbei und traf aus 15 Metern flach ins linke Eck zum 1:0 (31.).

Die Antwort der Wiener ließ nicht lange auf sich warten. Markus Lackner ließ Nenad Jovanovic stehen und schoss zum 1:1 ein (35.). Nach der Pause legten die Kärntner zum zweiten Mal vor. Nach Flanke von Jacobo schloss Manuel Kerhe volley zum 2:1 ab (55.). Noch sehenswerter war der vorentscheidende Treffer von Jacobo zum 3:1 (69.). Der Spanier setzte einen spektakulären Seitfallzieher aus elf Metern ins Tor. Damit war endgültig klar, dass die Kärntner die peinliche 1:4-Heimpleite gegen Hartberg gut verdaut haben.

LASK - Grödig 1:1
Der Traum des LASK, doch noch den Wiederaufstieg in die Bundesliga zu schaffen, ist für diese Saison ausgeträumt. Im Fernduell mit Spitzenreiter WAC/St. Andrä gelang dem Tabellenzweiten gegen den Siebten SV Grödig nur ein 1:1. Da die Wolfsberger zeitgleich 3:1 bei Vienna gewannen, ist das Team von Trainer Walter Schachner eine Woche vor dem abschließenden Spieltag und der Partie in Wolfsberg bei vier Punkten Rückstand ohne Chance auf den Titel. Cardozo brachte die Athletiker per Freistoß in Führung (29.), der eingewechselte Viana glich für zehn Grödiger zehn Minuten vor Spielende aus.

Ohne drei gesperrte und acht verletzte Akteure hatte der LASK gleich eine komplette Mannschaft vorzugeben und wäre fast kalt erwischt worden, als Parapatits an die Stange köpfte (2.). Aus dem Spiel heraus gelang den Linzern, die zuvor in den Duellen mit den Salzburgern zwei Siege und ein Remis verbucht hatten, lange Zeit wenig. So musste ein Freistoß herhalten, den Cardozo von rechts am Strafraum am irritierten Keeper Schranz vorbei zur 1:0-Pausenführung (29.) ins Netz wuchtete.

Bitter für die Gäste, die damit ihr 50. Gegentor kassierten und obendrein noch kurz vor der Pause nach einem Frustfoul Thomas Salamon mit Gelb-Rot verloren. Zudem wurde Trainer Heimo Pfeiffenberger auf die Tribüne verbannt (42.). Doch die Salzburger bewiesen Moral und gaben die sportliche Antwort. Nachdem Öbster zunächst die Stange traf (69.), legte der Ex-LASK-Mann später für den eingewechselten Viana, dessen Kopfball vom Innenpfosten über die Linie rollte (80.), auf. Wenig später traf Jukic für den SVG gar die Latte.

Austria Lustenau - FC Lustenau 1:2
Der FC Lustenau hat sich mit einem 2:1-Sieg im Stadtderby gegen die Austria vom Relegationsplatz verabschiedet. Der FC geht nun mit einem Punkt Vorsprung auf die Vienna in das Saisonfinale, in dem man auf Fixabsteiger Hartberg trifft. Die zuvor ohnehin nur noch mit minimalen Aufstiegschancen ausgestattete Austria rutschte durch die Pleite hinter Altach auf auf Platz vier zurück.

Die Austria dominierte vor 6.700 Zuschauern die erste Spielhälfte über weite Strecken. Die mangelnde Chancenauswertung gepaart mit einer starken Leistung des 18-jährigen FC-Schlussmannes Durakovic sorgten für den torlosen Pausenstand. Nach Wiederbeginn änderte sich zunächst wenig an der Spielanlage. Mitte des zweiten Durchganges kam aber der Nachzügler stärker auf, der Aufwärtstrend wurde mit dem 1:0 von Zellhofer belohnt. In der Schlussphase erhöhte Rahman (87.) auf 2:0, Thiago (90.) traf noch zum Endstand.

Altach - BW Linz 4:1
Altach hat sich von seinen Fans mit einem deutlichen 4:1-Sieg gegen Blau Weiß Linz verabschiedet. Den Aufstieg haben die Vorarlberger freilich verpasst, für das heimstarke Team von Trainer Edi Stöhr bleibt bestenfalls der dritte Platz. Gegen Linz sorgte Altach für eine frühe Entscheidung - Patrick Seeger sowie zweimal Ademi (31./44.) machten schon vor der Pause alles klar.

Die Linzer, die beide Heimspiele gegen Altach gewonnen hatten, blieben diesmal auch frühere gute Auswärtsleistungen - immerhin sechs Siege und drei Remis - schuldig. Die einzige gute Chance vor dem Wechsel ließ Guselbauer aus (30.), eine gute Viertelstunde vor Schluss gelang Sulimani der Ehrentreffer (73.). Zuvor hatte Altach-Keeper Kobras Glück, als er einen Rückpass passieren ließ, der aber neben das Tor rollte. Den Schlusspunkt setzten wieder die Gastgeber: Lienhart, der zuvor zwei Tore vorbereitet hatte, traf zum 4:1 (84.).

Hartberg - St. Pölten 0:3
Der TSV Hartberg hat im letzten Heimspiel nicht an die jüngste Leistung beim Sieg gegen Tabellenführer WAC/St. Andrä anzuschließen vermocht. Der Absteiger zeigte am in der vorletzten Runde gegen St. Pölten eine inferiore Darbietung und kassierte eine 0:3-Niederlage. Segovia sorgte mit seinen Saisontreffern Nummer 14 (14.) und 15 (22.) schon vor der Pause für die Vorentscheidung, Ambichl setzte den Schlusspunkt (50.).

Segovia hatte keine Mühe, sein Trefferkonto aufzustocken. Bei der ersten Chance der Gäste drückte er einen Lattenköpfler eines Kollegen per Kopf ein. Acht Minuten später war er neuerlich aus kurzer Distanz erfolgreich, als Keeper Rindler einen Brandl-Weitschuss abprallen ließ. Ambichl ließ sich nach schönem Schibany-Dribbling entlang der Corner-Linie die Chance gegen die harmlosen, müde wirkenden Gastgeber nicht entgehen.

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