Sa, 21. April 2018

Samstagsspiele

05.05.2012 21:15

Austria verliert bei Admira, Sturm und Ried spielen remis

Die Admira war am Samstag der große Sieger im Kampf um ein Ticket für die Europa League. Der Aufsteiger feierte in der 33. Runde der tipp3-Bundesliga im direkten Duell um Platz drei mit der Austria einen 3:2-Sieg, während Sturm Graz und Cup-Finalist Ried jeweils nur remisierten. Die Südstädter (51 Punkte) haben nun drei Zähler Vorsprung auf die Austria (48) und vier auf den noch amtierenden Meister Sturm (47), der in Wiener Neustadt nur 0:0 spielte.

Die SV Ried (45 Punkte) erreichte in Kapfenberg ebenfalls nur ein 0:0. Der KSV hat damit nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt. Wacker Innsbruck hat die Aussicht auf einen internationalen Startplatz mit einem 3:6 gegen Mattersburg verspielt.

Admira – Austria Wien 3:2
Die "Veilchen" kassierten in einer hochspannenden Partie eine unglückliche 2:3-Auswärtsschlappe gegen die Admira. Nach Treffern von Sulimani (16.), Margreitter (24./Eigentor) und Jezek (61.) drohte den Wienern schon ein Debakel. Doch die Gäste kämpften sich dank der eingewechselten Linz (69.) und Liendl (70.) noch einmal heran und vergaben im Finish hochkarätige Chancen auf das 3:3.

Die Admira schaffte es im Gegensatz zur Austria, mit der ersten Chance in Führung zu gehen. In der 15. Minute verlor Gorgon den Ball an Auer, der Sulimani auf die Reise schickte. Dessen Maßflanke verwertete Ouedraogo per Kopf zum 1:0. Schon acht Minuten später folgte bei teilweise starken Regenschauern die nächste kalte Dusche für die Favoritner. Sabitzer zog auf der rechten Seite davon und schlug einen scharfen Pass zur Mitte. Goalie Lindner wehrte den Ball genau auf Margreitter, und von dessen Oberschenkel flog der Ball ins Netz.

Trainer Vastic setzte mit der Einwechslung von Linz für Holland in der 46. Minute auf volles Risiko, was sich mit Verspätung fast noch bezahlt gemacht hätte. Zunächst fabrizierte Dilaver mit seinem Oberschenkel einen unfreiwilligen Heber, der von Tischler entschärft wurde (49.), dann jagte Linz den Ball aus guter Position in die Wolken (54.). Der ebenfalls eingewechselte Liendl hatte in der 59. Minute mit einem Schuss an die Außenstange Pech.

Als dann Jezek aus einem Konter mit einem präzisen Flachschuss für das 3:0 sorgte, schien die Partie gelaufen - bis die neu gekommenen Austria-Spieler zuschlugen. In der 69. Minute verkürzte Linz nach optimaler Vorarbeit von Liendl und Suttner auf 1:3, nur wenige Minuten später glückte Liendl nach einem Blackout von Tischler, der einen sicher geglaubten Ball fallen ließ, das 2:3.

In der 78. Minute schoss der Ex-Teamstürmer Linz knapp drüber, in der 82. Minute wurde sein Kopfball von Tischler pariert, der zweite Versuch per Kopf landete an der Torumrahmung. Die Admira verteidigte schließlich den Vorsprung mit Glück und Geschick und befindet sich nun im Rennen um die Europacup-Teilnahme in der Pole Position.

Wiener Neustadt - Sturm Graz 0:0
Für Meister Sturm Graz setzte es im Kampf um eine Europacup-Teilnahme einen herben Rückschlag. Die Steirer kamen auswärts gegen den SC Wiener Neustadt nicht über ein 0:0 hinaus und stecken damit weiter im Tabellen-Mittelfeld fest. Ein Europacup-Startplatz rückt für die Grazer in immer weitere Ferne.

An jenem Ort, an dem im Vorjahr der für den Titelgewinn vorentscheidende 2:1-Sieg eingefahren wurde, präsentierten sich die Grazer wie so oft in dieser Saison weit von einer meisterlichen Form entfernt. In einer ausgeglichenen Partie hatten die Gastgeber schon in der ersten Hälfte die besseren Chancen. Von Sturm war vor der Pause in der Offensive nur sehr wenig zu sehen.

Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Grazer mit Ausnahme dreier - teilweise knapper - Abseits-Tore und einem Distanzschuss von Kainz, wenig zu bieten. Einem regulären Treffer waren die Niederösterreicher näher, allerdings scheiterte Friesenbichler zweimal an Gratzei - zunächst in der 53. und dann in der 73. Minute per Kopf. Weil der eingewechselte Grazer Flügelspieler Wolf in der 82. Minute einen Halbvolley aus 15 Metern ebensoweit danebenschoss, blieb es beim siebenten 0:0 der Wiener Neustädter in den jüngsten neun Liga-Heimspielen.

Kapfenberg - Ried 0:0
Im Spiel der letzten Chance hat sich Kapfenberg noch eine Galgenfrist erkämpft. Die Obersteirer vermieden mit einem 0:0 gegen die SV Ried, dass sie schon drei Runden vor Schluss definitiv als Absteiger feststehen. Bei neun Punkten Rückstand auf den Vorletzten Wiener Neustadt und der um 18 Toren schlechteren Tordifferenz ist die Chance auf den Klassenerhalt aber nur noch theoretisch.

Die Elf von Trainer Thomas von Heesen bewies einmal mehr Moral. Der KSV hielt die Partie gegen die Innviertler in der ersten Halbzeit offen und war nach der Pause sogar die bessere Mannschaft, blieb aber ohne zählbaren Erfolg. Den Fans wurde eine flotte Partie geboten, allerdings war in der ersten Hälfte für beide Mannschaften meist am Strafraum Endstation.

Nach der Pause herrschte dann auch in den Strafräumen Betrieb. Kapfenberg, das in der 29. Minute Dieter Elsneg mit Verletzung verlor, erspielte sich ein Übergewicht an Chancen. Nathan Junior (50.), Elsneg-Ersatz Sahanek (59.) und Kuljic (79./Fallrückzieher und 81.) hatten die besten Möglichkeiten auf den Siegestreffer. Auf der anderen Seite hätte Beichler die Rieder zum vierten Sieg im vierten Saisonduell schießen können (51.). Ein Treffer von Zulj (83.) wurde fälschlicherweise wegen Abseits aberkannt.

Wacker Innsbruck - Mattersburg 3:6
Der FC Wacker Innsbruck hat sich endgültig aus dem Rennen um die Europacup-Plätze manövriert. Die Tiroler liefen zu Hause gegen den SV Mattersburg in ein 3:6-Debakel. Die Burgenländer machten bereits vor der Pause aus vier Chancen drei Tore, die Innsbrucker dagegen ließen vor allem in Person von Miran Burgic mehrere Sitzer aus. Der Slowene, dessen Zeit in Innsbruck mit Saisonende ablaufen dürfte, schaffte es sogar, zwei Meter vor dem leeren Tor drüber zu schießen (23.).

Nach dem Anschlusstreffer zum 1:3 durch Wernitznig kurz vor der Pause schöpften die Tiroler kurz Hoffnung, doch die währte nur kurz, denn Mattersburg verteidigte geschickt und lauerte auf Konter. Potzmann schloss einen solchen samt Idealzuspiel von Röcher ab, dann fälschte der schwache Wacker-Abwehrchef Inaki Bea einen Seidl-Freistoß ins eigene Tor ab.

Abrahams Kopftor und Wernitznigs zweiter Treffer nach Stanglpass von Daniel Schütz sorgten für eine hitzige Schlussphase, Wacker kassierte dennoch seine zweite empfindliche Niederlage in Serie nach dem 0:3 bei der Wiener Austria. Dafür sorgte der eingewechselte Bürger, der nach Röchers zweitem Assist sein zehntes Saisontor erzielte.

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