Sa, 18. November 2017

Endspurt!

18.05.2012 11:18

Last-Minute-Tipps für ein gutes Zeugnis

Das Schuljahr geht langsam, aber sicher seinem Ende zu. Und irgendwie zittern die meisten Schüler vor diesen letzten Wochen: Die einen zwischen guten und besseren Noten, die anderen aber zwischen Sein und Nichtsein. Alle können im Endspurt aber noch etwas bewegen – wie, das erfährst du hier.

Bestandsaufnahme
Zunächst gilt es festzustellen, wo die wirklich kritischen Problembereiche liegen. Meist sind dies artverwandte Fächer wie Mathematik und naturwissenschaftliche Gegenstände oder Sprachen. Du solltest zuerst das Gespräch mit dem Lehrer bzw. den betreffenden Lehrkräften der Gegenstände suchen. Besprecht, was dein Kind tun muss, um jetzt noch eine Veränderung zum Positiven zu bewirken. Oft kann man mit dem Lehrer einen Aktionsplan erstellen, um durch zusätzliche Übungen, Referate oder Zusatzprüfungen die Bewertung noch zum Semesterende zu verbessern.

Auch sollte im Gespräch mit dem Lehrer definiert werden, wo die Schwächen deines Kindes liegen. Welche Themenbereiche müssen wiederholt werden, damit dein Kind den aktuellen Stoff besser beherrscht? Wo in der Vergangenheit liegen die Defizite, aufgrund derer dein Kind nicht mehr mitkommt? Auch kann dir der Lehrer Tipps geben, wie dein Kind besser lernen könnte und welche Übungen ihm dabei helfen können, besser zu werden. Das bringt zwar für das aktuelle Schuljahr nicht mehr viel, aber während der Sommermonate könnt ihr gezielt daran arbeiten, damit das kommende Jahr besser läuft.

Für die letzten Prüfungen könnt ihr einen Lernplan für dein Kind erstellen. Sind Sprachen der Schwachpunkt, dann kann dein Kind beispielsweise eine bis zwei Stunden pro Woche zusätzlich Vokabeln lernen oder alte Grammatikübungen wiederholen. Bei Mathematik sind es oft einfache Rechenregeln oder Grundsätze, die nicht ganz verstanden wurden. Dabei hilft es, schrittweise alte Matheaufgaben erneut durchzugehen.

Nachhilfe
Oft können Eltern mit ihren Kindern nicht lernen, und das aus einigen einfachen Gründen: Die Kinder fühlen sich unter Druck gesetzt bzw. unverstanden oder sprechen einfach in Bezug auf die gegebenen Erklärungen nicht die gleiche Sprache wie die Eltern. Konflikte und eine Abneigung gegen das Lernen sind vorprogrammiert. Nachhilfe ist da manchmal gut investiertes Geld.

Es muss aber nicht gleich ein teures Nachhilfeinstitut sein. Oft können auch Schüler aus höheren Klassen helfen. Diese bessern ihr Taschengeld auf und können sehr gute Unterstützung leisten, da sie die Lehrkraft selbst auch hatten und daher besser wissen, was in welcher Form verlangt wird. Auch kann so das Engagement des Kindes dem Lehrer gegenüber besser kommuniziert werden, das allein bringt manchmal schon eine Verbesserung der Bewertung.

Entspannung nicht vergessen
Keinesfalls solltest du dein Kind unter Druck setzen. Dein Kind sollte seine eigenen Ziele für sein Zeugnis formulieren – dadurch steigt die Motivation. Du kannst ihm helfen zu erkennen, warum seine Bemühungen wichtig sind. Es wird dadurch im nächsten Schuljahr besser zurechtkommen und hat längerfristig mehr Freizeit. Außerdem ist dein Kind dann auch sehr stolz auf sich, wenn es eine bessere Leistung erbringt. Unterstütze seine Bemühungen und hilf ihm, seinen Ehrgeiz zu entfachen.

Bei allen Anstrengungen darf aber auch die Entspannung nicht zu kurz kommen. Achte auf einen Ausgleich zwischen Bewegung und Spaß sowie Lernprogrammen. Wichtig sind Lernschwerpunkte jeweils vor Tests und Prüfungen, danach sollte aber auch immer wieder eine lernfreie Zeit eingeplant werden.

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