Mo, 11. Dezember 2017

Angst um seinen Ruf?

02.05.2012 09:37

Charlie Sheen droht Stripclub in New York mit Klage

Da versteht selbst Womanizer Charlie Sheen keinen Spaß! Der Schauspieler droht einem Stripclub, rechtliche Schritte einzuleiten, nachdem dieser ein VIP-Zimmer nach ihm benannt hatte.

Das New Yorker Nachtlokal "Cheetahs" bot für 250 US-Dollar den "Charlie Sheen Room" an, in dem Kunden - umgeben von Fotos des 46-jährigen Schauspielers - Sushi von spärlich bekleideten Stripperinnen speisen durften. Dem ehemaligen "Two and a Half Men"-Star, der in der Vergangenheit mit Drogen-, Alkohol- und Sexskandalen für Schlagzeilen sorgte, stieß diese "Ehre" jedoch sauer auf, weshalb er seinen Anwalt einschaltete und ein Unterlassungsschreiben verschickte. Laut der "New York Post" ist Sheen nämlich davon überzeugt, dass die Verwendung seines Namens in diesem Zusammenhang seinem Ruf schaden könnte.

Sam Zherka, Präsident des Konzerns, zu dem "Cheetahs" gehört, verriet der Zeitung: "Wir dachten, dass es lustig wäre, das Zimmer nach ihm zu benennen. Es ist ein Zimmer, in dem man Sushi essen kann, das auf Klarsichtfolie auf dem Körper unserer Unterhaltungskünstlerinnen serviert wird. Hier wird kein Crack genommen." Dass Sheen sogar damit drohte, den Club auf Millionen zu verklagen, sollte er den VIP-Raum nicht umbenennen, erstaunte Zherka deshalb. "Wie könnte Sushi Charlie Sheens Ruf schaden?", wunderte er sich. "Wir dachten, dass es seinen Ruf wiederherstellen und sogar bessern würde, wenn wir ihm ein Zimmer widmen würden, in dem man dinieren kann. Er hätte uns anrufen und sich bedanken sollen."

Der Aufforderung von Sheens Anwalt ist "Cheetahs" trotzdem nachgekommen und hat dementsprechend jegliche Verbindungen zu dem Hollywoodstar gekappt. "Wir haben seinen Namen entfernt, er hat uns sowieso nicht viel Geld eingebracht", lautet Zherkas Fazit.

Sheens Anwalt Marty Singer bestätigte den Bericht, sagte aber, die Sache habe nichts mit dem Ruf seines Mandanten zu tun: "Wir haben ihnen ein Unterlassungsschreiben geschickt und sie haben sich ihm gefügt. Diese Sache hat nichts mit Sheens Ruf zu tun. Man kann nicht einfach ohne Erlaubnis den Namen eines Promis benutzen, um ein Geschäft voranzutreiben. Sie hatten kein Recht, seinen Namen zu verwenden."

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