Fr, 15. Dezember 2017

Nach 3:2-Sieg in Ried

30.04.2012 12:11

Peter Schöttel: "Das war phasenweise richtig gut"

Nach dem 3:2-Sieg Rapids in Ried, durch den der Titelkampf weiter spannend bleibt, herrschte im Lager der Hütteldorfer Erleichterung. Trainer Peter Schöttel wollte zwar weiterhin nichts von grün-weißen Meisterambitionen wissen, bezeichnete die Leistung seiner Truppe im Innviertel aber als "phasenweise richtig gut".

Zur Winterpause lagen Rapid und Ried nach Punkten noch gleichauf an der Ligaspitze. Im Frühjahr holten die Innviertler aber nur zwölf Zähler aus 13 Spielen und rutschten auch aufgrund von drei Niederlagen in den jüngsten vier Runden mittlerweile auf Rang sechs ab. Die Rapidler brachten es 2012 auf 21 Punkte und hielten demgegenüber als einziges Team mit Leader Salzburg (26) Schritt.

"Wichtiger Schritt in Richtung Europacup"
"Wir sind die einzigen, die den Titel von Salzburg noch verhindern können", ist sich Rapid-Coach Peter Schöttel bewusst, hakte aber ein: "Wir haben uns selbst den Anspruch, Meister werden zu müssen, nie gestellt." Der drittplatzierten Austria fehlen bereits acht Zähler auf Rang eins. Die Rapidler haben mit fünf Zählern Vorsprung auf die Austria und Admira ihren Europacup-Platz fast schon sicher. "Für uns war es ein richtig wichtiger Sieg, im Bestreben, nächstes Jahr international zu spielen", sagte Rapids Trainer.

Alar: "Dürfen gegen Salzburg nicht so nachlässig sein"
Matchwinner war Deni Alar mit einem Doppelpack. Der Rapid-Stürmer schraubte sein Torkonto auf 7 (Saison) sowie 28 (Bundesliga) und avanciert immer mehr zum Ried-Spezialisten. Drei seiner sechs Doppelpacks in der Bundesliga hat der 22-jährige Steirer gegen die Oberösterreicher erzielt. "Die drei Punkte waren sehr wichtig, aber gegen Salzburg dürfen wir hinten nicht so nachlässig agieren", richtete der Doppel-Torschütze den Blick schon auf die Sonntagspartie.

Tatsächlich hatten die seit fünf Runden ungeschlagenen Wiener nach einer komfortablen 3:1-Führung nach dem Anschlusstreffer von Nacho noch einmal um den Sieg bangen müssen. "Wir waren phasenweise richtig gut, nach dem 2:0 aber viel zu inaktiv und bei Standardsituationen haben wir ganz schlecht ausgeschaut", zog Schöttel ein zwiespältiges Resümee.

Ried-Coach Schweitzer: "Es war wie verhext"
Die drei Punkte nahmen die Hütteldorfer trotzdem mit, die Rieder mussten dagegen zum vierten Mal in der laufenden Saison nach den Partien gegen Salzburg und der Austria vor eigenem Publikum als Verlierer den Platz verlassen. "Es war wie verhext", sagte Ried-Interimstrainer Gerhard Schweitzer. Seine Truppe habe den Gästen zwei Geschenke gemacht. "Die hat Rapid dankend angenommen", ärgerte sich Schweitzer. Das Bemühen seiner Mannschaft sei am Ende leider nicht mehr belohnt worden.

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