Mo, 11. Dezember 2017

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26.04.2012 19:12

ÖBB trotz weniger Verlust "noch nicht über den Berg"

Die Sanierung der ÖBB ist noch nicht geschafft, aber die Bahn hat das Tempo erhöht: Im Güterverkehr, dem größten Verlustbringer, wurden 2011 erstmals wieder Gewinne gemacht. Beim Personalabbau liegt ÖBB-Chef Christian Kern über Plan, die Produktivität pro Mitarbeiter steigt. Das Pensionsalter liegt bei 54,3 Jahren.

"Wir sind auf einem guten Weg, aber noch nicht über den Berg", analysiert Kern den Konzern, der 2011 das Minus auf 28 Millionen Euro reduzieren konnte, 330 Millionen Euro Verlust waren es 2010. Schwarze Zahlen sind 2013 geplant, heuer spürt man trotz Fahrgastzuwächsen (Spritpreise!) das Sparpaket der Regierung, die Steuererleichterungen von 30 Millionen Euro gestrichen hat.

Der Personalstand konnte um 1.600 auf 40.832 (ohne Lehrlinge) reduziert werden, Ziel ist, unter 40.000 zu kommen. Nach dem Stopp der Frühpensionierungen - 2011 gingen noch 900 im Schnitt mit 54,3 Jahren - sollen heuer durch die Fluktuation 415 Stellen wegfallen.

"Preise erhöhen, wenn Kunden zufrieden sind"
Angebot und Qualität im Personenverkehr (mehr Railjets, Do&Co-Essen, kürzere Fahrzeiten) werden weiter verbessert. Kern: "Wenn die Kunden zufriedener sind, können wir an eine Preiserhöhung denken, die letzte war 2008." Die S-Bahn in den Verkehrsverbünden wird mit Mai schon kräftig teurer.

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