Mo, 23. Oktober 2017

Florianis als Helfer

26.04.2012 10:55

Familie verliert bei Autobrand in NÖ alle Habseligkeiten

Eine Welle der Hilfsbereitschaft im niederösterreichischen Melk hat das Schicksal einer tschechischen Familie ausgelöst, deren Wagen am Mittwoch auf der Autobahn plötzlich zu brennen begonnen hatte. Nur knapp entkamen die Eltern und zwei Kinder den Flammen. Alle Habseligkeiten wurden dabei vom Feuer zerstört. Die Melker Florianis boten der geschockten und verzweifelten Familie sofort ihre Hilfe an.

Bei der Heimreise nach einem Deutschland-Urlaub war während der Fahrt aus bislang ungeklärter Ursache plötzlich Rauch aus dem Motorraum aufgestiegen. Schlagartig geriet das Fahrzeug der Familie (weiteres Bild) in Brand – die Eltern konnten ihre vier und sechs Jahre alten Töchter in letzter Sekunde aus dem brennenden Fahrzeug retten. Die vier Insassen konnten dann nur noch dabei zusehen, wie ihre gesamten Habseligkeiten, darunter Spielsachen, Kleidung und Reisepässe in ihrem Auto in Flammen aufgingen.

Feuerwehr Melk versorgt geschockte Familie
Von dem Schicksal der vier tief berührt, boten die Melker Florianis, nachdem sie den Brand gelöscht und den Wagen abtransportiert hatten, sofort ihre Hilfe und der völlig verzweifelten Familie Unterschlupf im Feuerwehrhaus an. Um den beiden kleinen Mädchen auf der Fahrt in die Zentrale die Angst zu nehmen und ihnen ein wenig Trost zu spenden, wurden sie mit Kuscheltieren beschenkt.

Zudem setzten sich die Florianis mit der Busfirma Dr. Richard in Verbindung, um der Familie eine schnelle Weiterreise in die Heimat zu ermöglichen. Auch dort waren die Mitarbeiter vom Schicksal der tschechischen Familie so gerührt, dass sie sogleich eine kostenlose Busfahrt nach Gmünd organisierten. Von dort aus sorgte das Rote Kreuz für den Weitertransport nach Tschechien.

Unter Tränen bei Helfern bedankt
Vor der Abfahrt wurde die Familie noch mit Lunchpaketen und frischer Kleidung versorgt - ihre eigene war beim Autobrand von Rauch und Ruß stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Unter Tränen bedankten sich Eltern wie auch Kinder bei ihren Helfern, ehe sie ihre Reise nach Gmünd antraten.

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