Mi, 13. Dezember 2017

Photoshop & Co.

25.04.2012 14:35

Software im Abo: Adobe startet "Creative Cloud"

Neue Arbeitsweisen verlangen nach neuen Vertriebsmodellen. Beim kalifornischen Softwarehersteller Adobe hat man daher nun die "Creative Cloud" ins Leben gerufen, über die Kreative gegen eine monatliche Gebühr sämtliche Bildbearbeitungsprogramme der neuen Creative Suite 6 sowie weitere Tools auf ihrem Rechner installieren und nutzen können.

Die Creative Cloud unterscheide sich insofern von anderen Cloud-Angeboten, dass sie weit über das reine Auslagern und Abspeichern von Dateien im Internet hinausgehe, erklärte Michael Mörtl, Business Development Manager von Adobe, am Mittwoch vor Journalisten in Wien. Für eine monatliche Pauschale erhalten Designer, Fotografen und andere Kreative zwar Zugriff auf 20 Gigabyte an virtuellem Speicherplatz sowie Community-Features für den Austausch untereinander, darüber hinaus will Adobe mit seiner Creative Cloud aber auch Online-Trainings und Support-Leistungen offerieren.

Entscheidend allerdings ist, dass Abonnenten Zugriff auf alle Programme der aktuellen Creative Suite 6 sowie weitere Tools erhalten, um den gesamten kreativen Workflow abzudecken – von der Konzeption einer Idee bis zur ihrer Veröffentlichung. Zu den insgesamt 14 Produkten der aktualisierten CS6 – darunter Photoshop, Illustrator, Premiere oder Dreamweaver - gesellen sich mit Muse und Edge Preview zwei neue HTML5-Werkzeuge, außerdem inkludiert sind Anwendungen für Apples iPad und Android-Tablets, beispielsweise Photoshop Touch.

Abonnenten der Creative Cloud sollen sämtliche Anwendungen beliebig oft neu installieren und auf bis zu zwei Geräten aktivieren können, wobei sie dabei im Gegensatz zur Box-Version im Handel zwischen Windows- und Mac-Versionen frei wählen können. Ein weiterer Vorteil des neuen Bezahlmodells ist Adobe zufolge, dass das Angebot an Diensten in der Creative Cloud kontinuierlich ausgebaut werde. So soll etwa in Zukunft auch die Fotoverwaltungssoftware Lightroom inkludiert sein. Außerdem sollen Nutzer während der Dauer ihres Abonnements nicht nur mit Updates versorgt werden, sondern auch jederzeit auf neuere Programmversionen wechseln können – ohne Aufpreis.

Einzelne Anwender erhalten bei Abschluss eines Jahresabos für rund 50 Euro im Monat Zugriff auf die Creative Cloud. Wer sich weniger langfristig binden möchte und das Angebot etwa nur für die Dauer eines Projekts nutzen möchte, kann alternativ für rund 75 Euro auch monatsweise in die Adobe-Cloud einsteigen. Schüler und Studenten zahlen 30 Euro pro Monat. Darüber hinaus plant Adobe im Laufe des Jahres auch spezielle Team-Lizenzen für die gemeinschaftliche Nutzung in Unternehmen anzubieten. Die Kosten sollen sich hierbei auf rund 70 Euro im Monat belaufen. Zusätzlich im Preis enthalten sein sollen dann auch spezielle Funktionen für das gemeinschaftliche Arbeiten.

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