Mo, 18. Dezember 2017

Demo auf dem Vulkan

24.04.2012 08:15

Nach Jobverlust: Sechs Italiener besetzen den Vesuv

Aus Protest gegen den Verlust ihrer Arbeitsplätze sind sechs Italiener am Montag auf unbestimmte Zeit in den Vesuv geklettert. Die Männer gehörten zu 55 Mitarbeitern der im Jahr 2008 wegen Geldmangels geschlossenen Gesellschaft "Vesuvius, Nature and Work". Sie wollen auf dem Vulkan so lange ausharren, bis man sich ihres Falles annimmt.

Die früheren Mitarbeiter der regionalen Gesellschaft zur Erschließung des Gebiets um den Vesuv befinden sich etwa zehn Meter unter der Krateröffnung und werden von ehemaligen Kollegen mit Nahrung und Wasser versorgt.

Sie wollen an der wegen möglicher Felsstürze gefährlichen Stelle so lange ausharren, bis die Regionalverwaltung sich zu ihrem Fall äußert. Die vertraglichen Fortzahlungen ihrer Gehälter seit der Schließung endeten erst kürzlich.

Vulkan brach zuletzt 1944 aus
Der Nationalpark um den Vesuv nahe Neapel umfasst rund 135 Quadratkilometer. Der Vulkan brach zuletzt im Jahr 1944 aus. Seit Jahren warnen Forscher allerdings immer wieder, dass der Vulkan, sollte er ausbrechen, rund eine Million Menschen gefährden könnte. Der wohl berühmteste Ausbruch des Vesuvs begrub im Jahr 79 vor Christus die Stadt Pompeji unter einer Ascheschicht.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden