Sa, 16. Dezember 2017

"Das ist unglaublich"

23.04.2012 22:54

Hypo Tirol zum vierten Mal in Folge Volleyball-Meister

Österreichs Vertreter in der Volleyball-Champions-League wird auch in der Saison 2012/13 Hypo Tirol sein. Die Innsbrucker entschieden am Montag die "best of seven"-Finalserie der Austrian Volley League in eigener Halle gegen Herausforderer Aich/Dob nach einem 3:1-Erfolg mit 4:1 Siegen für sich. Sie holten ihren sechsten Titel, alle seit 2005. Es war der vierte en suite, erstmals vor Heimpublikum fixiert.

Im ersten Satz hatte viel auf ein ähnlich schnelles Ende wie am Donnerstag im vierten Finalspiel hingedeutet, als es auch in Tirol ein klares 3:0 für die Gastgeber gegeben hatte. Doch in Durchgang zwei fassten sich die Gäste aus dem Süden ein Herz, nutzten vorerst ihre letzte Chance, um in der Serie zu bleiben. Danach entwickelte sich ein ähnliches Bild, nach verlorenem dritten Satz lag Aich/Dob im vierten Satz schon drei Punkte voran.

Im Finish schlichen sich allerdings die entscheidenden Fehler bei Aich/Dob, der zweite Matchball der Tiroler saß schließlich. "Das ist das erste Mal, dass wir zu Hause feiern können. Das ist unglaublich", sagte Tirol-Kapitän Daniel Gavan jubelnd. Für ihn war es die schon zwölfte Finalserie in Folge, zum sechsten Mal durfte der Nationalteam-Kapitän den Pokal stemmen. "Ich hoffe, diese Serie ist noch nicht beendet."

"Werden bis in die Früh feiern"
Der gebürtige Rumäne strich heraus, dass der stärkere Kader seines Teams entschieden hat. "Aich/Dob hat gut gekämpft, aber wir werden jetzt mit unserem Publikum bis in die Früh feiern." Tirol-Manager Hannes Kronthaler hatte angekündigt, für den Fall des Meistertitel-Gewinns etwas vorbereitet zu haben. Pokal und Medaillen wurden in Vertretung von ÖVV-Präsident Peter Kleinmann von seiner "Vize" Eva Kheil überreicht.

Aich/Dob-Trainer und -Manager Martin Micheu war mit dem Abschneiden seines Teams doch zufrieden. "Wir haben alles probiert, alles gegeben", meinte er. "Wir haben auch besser gespielt als in den vergangenen zwei Spielen. Tirol ist aber ein würdiger Meister." Sein Spieler Miha Kosl fügte an: "Wir haben gesehen, dass der Gegner ein bisschen zittert. Unser Ziel war aber, ins Finale zu kommen. Das haben wir geschafft."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden