Fr, 15. Dezember 2017

Kuriosum in St. Marx

23.04.2012 16:34

Schamane "reinigt" Räume in neuem "Media Quarter"

Kuriosum in St. Marx: In dieser Woche steht die "Reinigung" des Gebäudes und der Mitarbeiter des "Echo-Medienhauses" durch einen Schamanen (Symbolbild) auf dem Programm. Grund für die ungewöhnliche Maßnahme ist die bescheidene Stimmung nach dem Umzug aus der Wiener City, berichten Mitarbeiter.

Joven Murayari ist Schamane aus Peru. Sein Vater und der Geist des Universums hätten ihm seine Techniken vermittelt, schreibt er auf seiner Homepage. Nun bat das der SPÖ-Wien nahe stehende "Echo-Medienhaus" (VOR-Magazin, Bezirksblatt) Murayari um Hilfe.

"Um die Zusammenarbeit im neuen Haus energetisch aufzuwerten", teilte die Geschäftsführung der Belegschaft mit. Murayari und drei Helfer reinigen spirituell sowohl das Haus im neu erschaffenen "Media Quarter" als auch die Mitarbeiter mit Amazonas-Wasser und "süß duftenden Rauchessenzen".

Auch ORF wollte ins "Media Quarter"
Ob diese Essenzen den Unmut über die neue Firmenzentrale unter den Mitarbeitern bereinigen kann, bleibt abzuwarten. Die Unzufriedenheit über fehlende Infrastruktur und Planungsfehler ist jedenfalls groß.

Murayari könnten weitere Aufträge winken: Der Privatsender Puls 4 übersiedelt im Herbst ins viel gelobte "Media Quarter". In letzter Zeit war außerdem öfter die Rede davon, dass auch der ORF an diesen Standort ziehen könnte, momentan sieht es aber eher so aus, als ob der Sender am Küniglberg bleiben würde (siehe Infobox).

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