Do, 14. Dezember 2017

Tourengeher in Rage

22.04.2012 19:27

Unverspurter Hang löst wüste Prügelei im Tiefschnee aus

Wegen der Jungfräulichkeit eines unverspurten Pulverschneehanges sind sich zwei deutsche Tourengeher im Alter von 40 und 56 Jahren im Tiroler Außerfern in die Haare geraten. Nach üblen Beschimpfungen und einer wilden Verfolgungsjagd kam es zur wüsten Schlägerei, die für beide Beteiligten mit teils schweren Verletzungen im Spital endete.

Die beiden Deutschen, die jeweils mit einer eigenen Gruppe unterwegs waren, wollten kurz nach Mittag von der Täuber Spitze im Gemeindegebiet von Stanzach ins Tal abfahren.

Verärgert, dass der 56-Jährige gemeinsam mit seinem 43 Jahre alten Kollegen offenbar als Erster in den unverspurten Hang einfuhr, soll der 40-Jährige seine Landsleute übelst beschimpft haben. "Die beiden Deutschen wollten den Mann wegen dessen verbaler Beleidigung zur Rede stellen", hieß es bei der Polizei.

Prügelei mit Skiern und Stöcken
Der Streit eskalierte: Der 40-Jährige schlug auf seinen Kontrahenten dermaßen fest mit dem Skistock ein, dass dieser brach und der 56-Jährige durch einen tiefen Schnitt an der Hand verletzt wurde. Weil es sich mit einem kaputten Stock nicht so gut fährt, entriss der "Schläger" dem Verletzten dann auch noch seine Stöcke und fuhr davon.

Der 56-Jährige ließ dies trotz Verletzung nicht auf sich sitzen und jagte seinem Landsmann quer durch den Schnee nach, holte ihn ein und verprügelte ihn mit seinen Skiern. Dabei erlitt der 40-Jährige schwere Verletzungen an Arm und Oberschenkel.

Im Tal wurden die Streithähne schon von der Alpinpolizei erwartet - diese war bereits von den Begleitern verständigt worden. Die beiden verletzten Deutschen wurden ins Spital gebracht.

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