Di, 12. Dezember 2017

Erste Liga

20.04.2012 22:30

Spitzenreiter WAC/St. Andrä stolpert in Linz

Nach Altach und dem LASK hat der FC Blau-Weiß Linz mit Spitzenreiter WAC/St. Andrä auch den dritten Aufstiegskandidaten in der Ersten Liga besiegt. In einer zerfahrenen Partie gelang am Freitag Aridany Tenesor per Kopf (4.) ein frühes und dem eingewechselten Harun Sulimani in der Nachspielzeit ein spätes Tor (90 +4). Schlappen mussten auch die Verfolger Altach und Austria Lustenau einstecken.

Blau-Weiß Linz - WAC/St. Andrä 2:0
Zum Ende der "englischen Woche" hatte es bei Linz in der 31. Runde personelle Veränderungen gegeben. Beim Spitzenreiter, der mit der Empfehlung von drei Siegen en suite in die Landeshauptstadt kam, begann im Mittelfeld Messner für Kreuz, im Sturm überraschend Topcagic für Liga-Toptorjäger Falk (18 Treffer). Demgegenüber rotierte FC-Coach Weissenböck nach dem Derby-Triumph am Montag gegen den LASK, fünf der Derby-Sieger fehlten in der Startelf (Hartl gesperrt, Nikolov und Kapitän Wawra verletzt, Knabel und Rabl zunächst auf der Bank).

Dennoch erwischte die neuformierte Blau-Weiß-Elf gegen die beste Auswärtsmannschaft den besseren Start und nach Co-Produktion zweier Winterneuzugänge konnte der Spanier Tenesor nach Linkshereingabe von Michael Guselbauer frei stehend früh aus fünf Metern zur verdienten 1:0-Pausenführung einköpfeln (4.).

Nach dem Wechsel bäumten sich die Kärntner gegen ihre fünfte Saisonniederlage auf, doch irgendwie kam der Torexpress bei Dauerregen nicht ins Rollen. Zwar hatten die Gäste nun mehr Spielanteile, doch mussten sie bei Kontern der Linzer stets aufpassen und scheiterten selbst - wie Jacobo (52.) oder Putsche (Kopfball, 56.) - wiederholt am ältesten Akteur auf dem Feld - dem 36-jährigen FC-Keeper David Wimleitner. Kurz vor Schluss verloren die Kärntner auch noch Topcagic nach Schiedsrichterbeleidigung (83.).

Vienna - Austria Lustenau 3:1
Auch Austria Lustenau musste im Titelrennen einen Dämpfer hinnehmen müssen. Bei Nachzügler Vienna kassierten die zuletzt so starken Vorarlberger eine 1:3-Schlappe und konnten damit aus der Niederlage des Tabellenführers kein Kapital schlagen. Der Rückstand der Vorarlberger, die nach einer Serie von zehn Spielen ohne Niederlage erstmals seit 25. November wieder als Verlierer vom Platz gingen, beträgt weiter vier Punkte.

SCR Altach - LASK Linz 0:1
Nach drei Partien ohne Sieg meldete sich der LASK im Aufstiegsrennen zurück. Die Linzer setzten sich im Abendschlager bei Mitkonkurrent Altach mit 1:0 durch und dürfen sich damit fünf Runden vor Saisonschluss noch kleine Hoffnungen machen. Die Vorarlberger, die sechs Punkte hinter dem WAC liegen, konnten aus den Auswärts-Selbstfallern der beiden Favoriten hingegen kein Kapital schlagen und kassierte die erste Heimniederlage seit 23. August des Vorjahres. Das einzige Tor einer flotten, über weite Strecken auch intensiven Partie, erzielte Ulrich Winkler kurz nach der Pause (50.).

SV Grödig - TSV Hartberg 3:1
Der SV Grödig besiegte Schlusslicht TSV Hartberg daheim klar mit 3:1. Die Salzburger, die die vergangenen fünf Pflichtspiele allesamt verloren hatten, beendeten damit ihre Negativserie und nahmen gleichzeitig Revanche für die 2:3-Heimniederlage vom Herbst. Die sieglose Zeit der Steirer fand hingegen eine Verlängerung: Sie sind mittlerweile seit zehn Spielen ohne vollen Erfolg und liegen in der Tabelle bereits zehn Punkte hinter dem Vorletzten FC Lustenau.

FC Lustenau - SKN St. Pölten 2:2
Der FC Lustenau fiel auf den Relegationsplatz zurück. Die Vorarlberger mussten sich im Heimspiel gegen St. Pölten mit einem gerechten 2:2 zufriedengeben. Mit der fünften sieglosen Partie in Serie gegen den Angstgegner aus Niederösterreich wurde der FCL von der Vienna überholt und auf Rang neun verdrängt.

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