So, 17. Dezember 2017

Maggies Kolumne

20.04.2012 15:36

Es ist schön, helfen zu können!

Wie grausam muss ein Mensch sein, der einem Hund die Ohren abschneidet? Wir haben vor zwei Wochen von "Dolly" erfahren. Süß sieht sie aus, die zarte Mischlingshündin – einziger Makel: ihre zwei unterschiedlich großen Ohren. Unvorstellbar müssen die Schmerzen gewesen sein, die sie ertragen musste, als sie ihr abgeschnitten wurden.

Nicht unter Narkose von einem Tierarzt, sondern ohne Betäubung mit einer Schere von einem bestialischen Menschen. Ein Inserat bei uns in der Tierecke brachte Dolly endlich Glück. Seit einigen Tagen ist sie bei ihrer neuen Familie, wo sie geliebt wird und sich niemand daran stößt, dass Dolly niemals einen Schönheitsbewerb gewinnen wird.

"Bodo" hatte ebenfalls Glück im Unglück. Der Kater wurde vor einigen Monaten auf einen neuen Platz vermittelt. Doch kurz darauf entwischte er und sprang in den Keller eines unbewohnten Hauses. Da dieses unter der Aufsicht von Wiener Wohnen steht, wandte sich Bodos Frauerl an dieses. Ein Werksmeister kam und machte sich auf die Suche – leider ergebnislos. Bodo war wie vom Erdboden verschluckt.

Erst vor fünf Tagen, fast zwei Monate nach seinem Verschwinden, war er plötzlich wieder da. Abgemagert bis auf die Knochen, konnte er sich kaum noch auf den Beinen halten. Nur der sofortige Besuch beim Tierarzt und intensive Betreuung retteten ihm das Leben. Als wir davon erfuhren, kontaktierten wir Wiener Wohnen und erhielten eine sehr freudige Nachricht. Nachdem Bodo in einem Haus der Gemeinde gefangen gewesen war, werden die Kosten für seine Genesung übernommen! Nur zwei von vielen Tierschicksalen, in denen wir zu einem guten Ende beitragen konnten. Daraus gewinnen wir die Kraft, weiter gegen Tierquälerei zu kämpfen.

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