Sa, 18. November 2017

Für groß und klein

20.04.2012 11:41

Die richtige Sportart für deine Hunderasse finden

Über 300 verschiedene Hunderassen in allen Körpergrößen und -formen werden von der FCI, der Weltorganisation der Kynologie, offiziell anerkannt. So unterschiedlich diese Rassen optisch sind, so verschieden sind auch ihre Bedürfnisse. Fest steht: Jeder Hund braucht rassegerechte Beschäftigung und Auslastung. Wir zeigen dir, welcher Sport sich für deine Hunderasse eignet.
Zwerghunde wie etwa Chihuahua, Zwergpinscher oder Malteser können vielleicht keine Schlitten ziehen, sind dafür aber wendig und leicht. Besonderen Spaß machen ihnen meist Sportarten, in denen Beweglichkeit und Gehorsam gefragt sind. Dazu gehören Dog Dancing und Obedience (Gehorsamkeitstraining für Fortgeschrittene). Viele Hundeschulen bieten zudem Agility für Kleinhunde an.

Kurzbeinige Hunde
wie der Dackel oder der Basset Hound haben den Ruf, wenig athletisch zu sein - zu Unrecht! Auch hier eignen sich Dog Dancing und Mini-Agility hervorragend, um die Vierbeiner auszulasten. Hohe Sprünge sollten den Bandscheiben zuliebe aber vermieden werden. Jagdhunderassen finden meist großen Gefallen an Nasenarbeit, zum Beispiel beim Fährten.

Kleinhunde bis ca. 40cm
- dazu gehören etwa Sheltie, Beagle, Pudel oder Zwergschnauzer - sind richtige Allrounder. Von
Agility über Canicross, Dummy-Arbeit, Obedience und Flyball sind den sportlichen Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt, sofern der Vierbeiner gesund ist. Kleinhunde mit eher kompaktem Körperbau (Bulldoggen und Mops) können mit Kopfarbeit ausgelastet werden.

Mittelgroße Hunde wie Spaniel, Collie und Schnauzer eignen sich beinahe für alle sportlichen Betätigungsfelder. Hier kannst du speziell auf die Rasseeigenschaften und den Charakter deines Hundes eingehen: Border Collies gehen etwa im Hütesport so richtig auf. Von Obedience über Dog Dancing bis hin zur Rettungshundearbeit sind euren Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt. Vierbeiner mit eher kompaktem Körperbau wie zum Beispiel Chow Chow oder Shar Pei sind oft nicht die Schnellsten, haben aber durchaus Spaß an Fährtenarbeit. Grundsätzlich gilt: Je schwerer der Hund, desto mehr auf die Gelenke achten! Mit Windhunderassen kann man sich etwa im Coursing versuchen.

Grosse Hunde bis ca. 80cm
sind meist richtige Arbeiter. Deutscher Schäferhund, Hovawart, Setter und Retriever brauchen eine Aufgabe, um sich so richtig wohlzufühlen.
Geeignete Sportarten können hier Mobility, Hütehundarbeit, Turnierhundesport, Mondioring, Fährtenarbeit, Flyball oder Canicross sein. Hunde mit kompaktem Körperbau, also "Bären" wie Berner Sennenhund, Landseer oder Bordeaux Doggen mögen es meist gemütlicher. Neben Gehorsamstraining eignen sich Zughundesport und Fährtenarbeit.

Riesenrassen
sind oft keine großen Sportler. Bis sie ausgewachsen sind, müssen sie schonend bewegt werden - Sprünge, Treppen und langes Laufen sind verboten. Neben dem Zughundesport für Rassen wie den Bernhardiner eignen sich Coursing für den Irischen Wolfshund oder Fährtenarbeit für Doggen und willige Herdenschutzhunde.
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