Do, 14. Dezember 2017

Leiche geborgen

17.04.2012 11:33

Gewaltige Explosion zerreißt deutsches Wohnhaus

In der Nacht auf Montag ist ein dreistöckiges Wohnhaus im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt bei einer gewaltigen Explosion vollkommen zerstört worden. Unter der Trümmern des Gebäudes fanden Einsatzkräfte am Montagabend einen Leichnam, bei dem es sich um den 53-jährigen Hausbewohner handeln dürfte, berichten deutsche Medien. Zudem hatte man am Unglücksort Gasgeruch wahrgenommen.

Die Explosion ereignete sich gegen 2.45 Uhr in der kleinen Stadt Zerbst im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Anrainer wurden von einem Knall aus dem Schlaf gerissen, das Wohnhaus war plötzlich in sich zusammengestürzt. Zeugen berichteten von einer immens starken Druckwelle - Fenster seien mitsamt ihrer Rahmen aus Wänden gerissen, Autos und benachbarte Häuser zudem durch umherfliegende Trümmer stark beschädigt worden.

"Ich habe gedacht, es ist Krieg", sagte eine alte Dame im Fernsehen. Ein angrenzendes Fotogeschäft wurde besonders in Mitleidenschaft gezogen - hier stehen nur noch die Grundmauern. Es sei ein Wunder, dass nicht mehr Menschen zu Schaden gekommen seien, berichteten Online-Zeitungen. Aus einem Haus, das direkt hinter dem betroffenen Gebäude liege, seien vier Menschen ins Freie geflüchtet, aber unverletzt davongekommen.

53-Jähriger lebte alleine
Von dem Gebäude, in dem die Explosion passiert war, ist außer Trümmern nichts mehr übrig. Die Suche nach dem Bewohner war am Montag auf eine bestimmte Fläche eingegrenzt worden, weil dort Diensthunde angeschlagen hatten. Am Abend wurde schließlich ein Leichnam geborgen - es dürfte sich um den 53-jährigen Mann handeln, der alleine in dem Haus gelebt haben soll.

Über die Ursache der Explosion wollte eine Sprecherin der Polizei gegenüber deutschen Journalisten nichts sagen. Die Gasleitung zu dem Gebäude sei jedenfalls abgeriegelt worden, weil die Feuerwehr bei ihrem Eintreffen Gasgeruch wahrgenommen habe.

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