Di, 12. Dezember 2017

"So dünnhäutig"

16.04.2012 12:53

BVB-Boss Watzke kontert Angriffe von Bayerns Uli Hoeneß

Verwundert und irritiert hat Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des deutschen Meisters Borussia Dortmund, die Verbalattacken von Uli Hoeneß registriert. "Mich wundert sehr, wie dünnhäutig Uli Hoeneß reagiert. Sollen wir künftig extra gegen Bayern verlieren, damit er nicht meckern muss?", sagte Watzke in der "Bild"-Zeitung und konterte Bemerkungen des Präsidenten von Bayern München am Sonntagabend in der Sendung "Sky90" (siehe Video).

Hoeneß hatte Dortmund dabei internationales Top-Niveau abgesprochen. "Bei aller Liebe, was die Dortmunder im Moment haben, sind etwas hungrigere Spieler, aber sie haben keine Weltklassespieler", erklärte er und legte nach: "Die Märchen, die Herr Watzke erzählt, mit seinen 45 Millionen Personalkosten nächstes Jahr, die kann er jemanden erzählen, der sich im Geschäft nicht auskennt. Der muss aufpassen, dass er nicht der zweite Willi Lemke wird, der erzählt, hier die Reichen, da die Armen."

Watzke: "Das sind Tatsachen"
"Ich erzähle keine Märchen, sondern Tatsachen. Unsere Zahlen sind eins zu eins nachlesbar, und die von Bayern sind nunmal rund dreimal höher", sagte Watzke. Und zum Vergleich mit Ex-Werder-Manager Willi Lemke meinte er: "Da bin ich wirklich überrascht - man hat mich noch nie des Sozialismus verdächtigt."

Hoeneß hatte sich auch über die BVB-Aktie und über den sportlichen Bereich der Borussen ausgelassen. "Die Dortmund-Aktie kann man an die Wand kleben. Ich werde meine verkaufen, weil sie nach dem Sieg gegen uns nicht gestiegen, sondern gefallen ist. Das ist ein schlechtes Zeichen", wetterte Hoeneß.

Zum bevorstehenden zweiten Triumph der Dortmunder im Titelrennen gegen die Bayern sagte Hoeneß: "Dortmund bekommt erst den Ritterschlag, wenn sie nicht nur national, sondern auch international erfolgreich spielen. Dann sage ich: Chapeau."

Lob für Hoeneß
BVB-Boss Watzke teilte hingegen in der "Bild" auch Lob aus: "Ich spreche über Bayern schon immer in den höchsten Tönen. Alle Erfolge, die sie erreicht haben, haben sie sich selbst erarbeitet. Und das ist zu großen Teilen ein Verdienst von Uli Hoeneß."

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