Mo, 11. Dezember 2017

300 Euro geschuldet

15.04.2012 13:09

Dealer (17) fliegt nach Erpressung eines Schülers auf

Weil er einen 16-Jährigen erpresste, der Drogen gekauft, aber nicht bezahlt hatte, ist in Graz ein 17-jähriger Dealer aufgeflogen. Denn das Geld forderte der Bursche nämlich auch von der Mutter des Kunden ein, die ihren Sohn daraufhin zur Rede stellte. Dieser gestand schließlich, seinen Eltern seit Mai 2011 insgesamt 3.000 Euro zum Kauf von "Stoff" gestohlen zu haben.

Der 17-jährige Gymnasiast hatte offenbar schon seit längerer Zeit Schülerinnen und Schüler mit Drogen beliefert. Einer seiner Kunden ist erst 16 - und hoffnungslos süchtig. Seit Mai 2011 kaufte er von dem Grazer Rauschgift und stahl dafür seinen Eltern Bargeld.

Diese bemerkten schließlich den Diebstahl und sperrten ihr Bares in einen billigen Safe. Lediglich mithilfe eines Messers konnte ihn der Junior knacken - und entwendete den Eltern somit insgesamt 3.000 Euro. "Zuletzt blieb er dem Dealer 300 Euro schuldig", berichtete ein erhebender Beamter. "Der Verkäufer hat ihn unter Druck gesetzt und ihm gedroht, in Begleitung von 20 Leuten zu ihm nach Hause zu kommen."

17-jähriger Dealer erschien bei 16-Jährigem zu Hause
Freitag, der 13. April, war für den Schüler ein Unglückstag, denn da erschien der Dealer bei seiner Mutter und forderte sie auf, rasch die 300 Euro zu bezahlen. Die 46-Jährige nahm daraufhin den Sohn ins "Kreuzverhör", erfuhr von der Drogensucht und der Erpressung. Die Frau ging sofort zur Polizei und ließ den Dealer auffliegen.

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