Mo, 18. Dezember 2017

Touristen geschockt

14.04.2012 17:11

Busreise nach Venedig platzte - Buslenker verhaftet

Schock für 30 Touristen aus Österreich: Minuten, bevor sie am nördlichen Ufer des Gardasees in Italien ihre gebuchte Busreise nach Venedig fortsetzen sollten, standen sie plötzlich ohne Chauffeur da. Der Grund: Die Polizei legte dem Mann Handschellen an, er wurde wegen Schlepperei gesucht.

Große Vorfreude herrschte am Freitag bei insgesamt 30 österreichischen Touristen: Nach einem Zwischenstopp am italienischen Gardasee stand die Weiterfahrt zum eigentlichen Ziel, der romantischen Küstenstadt Venedig, auf dem Programm.

Doch statt der zweistündigen Busfahrt folgten Ernüchterung und Entsetzen – ein Polizeieinsatz trübte den Urlaub und beendete schließlich auch selbigen. Denn wenige Minuten vor der geplanten Abfahrt klickten am nördlichen Seeufer, in Riva del Garda, für den Chauffeur und zugleich Reiseveranstalter die Handschellen.

"Für die Touristen war es ein Schock"
Der Österreicher war von der italienischen Justiz per Haftbefehl gesucht worden. Dem Austro-Reiseunternehmer wird vorgeworfen, im Zuge seiner Tätigkeit einer Schlepperorganisation unter die Arme gegriffen und Illegale über die Grenze transportiert zu haben. "Für die Touristen war es ein Schock. Sie hatten ja keine Ahnung, dass sie von einem gesuchten Kriminellen chauffiert wurden", so ein italienischer Ermittler.

Eine neue Tourismus-Datenbank im Internet mit Reiseberichten soll die Carabinieri auf die Spur des Österreichers gebracht haben.

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