So, 17. Dezember 2017

Brief an Regierung

14.04.2012 16:00

Anti-Atom-Manifest für saubere Energiezukunft

Schmutziger Nuklearstrom aus Atomruinen an unseren Grenzen oder saubere Energie? Das ist beim dritten Atomgipfel im Bundeskanzleramt am Montag die Kernfrage. Dabei geht es nicht nur darum, das Geschäft mit Strom aus den Schrottreaktoren zu stoppen, sondern auch um Österreichs Glaubwürdigkeit. Mit einem offenen Brief an Kanzler Faymann und Vizekanzler Spindelegger eröffnen GLOBAL 2000 und Greenpeace den dritten Akt im Ringen um eine saubere Energielösung. Ein Paukenschlag, um so manchen Politiker aus seinem Atom-Schlaf zu wecken.

"Können Sie einem Kind in die Augen schauen und ehrlich sagen, dass Sie alles unternommen haben, um es vor der Gefahr durch Atomkraftwerke zu schützen?" Diese bewegende Frage richten die Umweltschützer an die Politik und erinnern sie damit an ihre Verantwortung. Nach Korruption und fragwürdigem Lobbying hoffen die Bürger wieder auf mutige und ehrliche Politiker, die Schritte gegen die Atomgefahr setzen.

Den offenen Brief im Wortlaut gibt's in der Infobox!

Deutschland und die Schweiz haben bereits damit begonnen: schrittweiser Kernkraft-Ausstieg. Die acht gefährlichsten deutschen AKWs wurden sofort stillgelegt. Und in Italien wurde so wie bei uns das endgültige Aus für Atomkraft besiegelt.

Atomlobby fordert EU-Subventionen
Nun ist Österreich als Vorreiter gefragt - im Kampf gegen die Hochrisiko-Reaktoren an unseren Grenzen. Denn solange wir über Grau-Importe versteckt Atomstrom aus Uralt-Meilern beziehen, halten wir diese finanziell am Leben. Eine Absurdität, die darin gipfelt, dass jetzt - wie berichtet - die Atomlobby gar EU-Subventionen einfordert.

Deshalb haben die Umweltschützer ihren Brief an die Regierung als Anti-Atom-Manifest zusammengefasst: ein Wegweiser in eine saubere, sichere und ehrliche Energiezukunft.

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