Sa, 18. November 2017

55-Jährige sagt:

12.04.2012 10:23

„Ich hatte was mit dem Pfarrer von Stützenhofen“

Er will keine Sünder in seiner Gemeinde und ist am Ende vielleicht selbst einer - Pfarrer Gerhard Swierzek, bekannt für seinen Kreuzzug gegen den homosexuellen Pfarrgemeinderat von Stützenhofen. Jetzt kommt zu der Geschichte noch ein Hauch Dornenvögel dazu. Denn nun meldete sich eine angebliche Geliebte des Pfarrers.

Im niederösterreichischen Stützenhofen hängt der Segen schief - und wenn es stimmt, was Eva-Maria Mahrer (im Bild) behauptet, muss Pfarrer Swierzek wohl öfter als nur einmal zur Beichte.

Die 55-Jährige, die sich sowohl an die "Krone" als auch an den "Kurier" wandte, erzählt eine Liebesgeschichte, die kein Happy End hat - vor allem nicht für die römisch-katholische Kirche: "Ich war die Geliebte des Pfarrers. Wir waren auch intim, mehrmals, er hat das Zölibat gebrochen und auch sehr darunter gelitten."

Fand Aussagen des Pfarrers "unfair"
Die Affäre, so erzählt die Dame, hielt von September bis November 2005. Nach einer Krebs-Operation und Problemen mit ihrer bettlägerigen Mutter suchte sie Halt beim Pfarrer - und fand offensichtlich mehr als nur das. Wieso sie das alles erzählt? "Ich fand es unfair, dass der Pfarrer bei jenem Mann, der mit einem Mann zusammenlebt, von einem Sünder sprach", so die 55-Jährige.

Nähergekommen sei man sich bei einem Spaziergang, dann der erste Kuss, das erste gemeinsame Mal - bis die Beziehung zerbrach. Auch seine "konservative Einstellung" sei daran Schuld gewesen. Der Pfarrer selbst war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

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