Fr, 17. November 2017

Musste hart kämpfen

10.04.2012 12:06

Katherine Heigl: „Naleigh konnte mich nicht lieben“

Bereits 2009 hat Katherine Heigl gemeinsam mit Ehemann Josh Kelley die kleine Südkoreanerin Naleigh adoptiert. Leicht war der Anfang mit dem Familienzuwachs jedoch nicht. Die Liebe ihrer Tochter zu gewinnen, sei nämlich wirklich harte Arbeit gewesen, gesteht die Schauspielerin jetzt in einem Interview.

Sandra Bullock hat es getan, Madonna ebenso und zuletzt auch Charlize Theron: Adoptionen sind unter Hollywoodstars momentan in Mode. Dass es dabei aber auch Probleme geben kann, gesteht Ex-"Grey's Anatomy"-Star Katherine Heigl jetzt im Gespräch mit der "Bild am Sonntag". "Alle Leute erzählen ständig von dem starken Band zwischen Mutter und Kind, von dieser magischen Verbindung - das gab es bei uns nicht", sagte die 33-Jährige. "Ich kämpfte wahnsinnig hart darum, von meiner kleinen Tochter akzeptiert zu werden. Ihre Ablehnung hat mir fast das Herz gebrochen."

Verzweiflung hätte sich immer mehr breitgemacht, erzählt Heigl weiter. Und da die Zurückweisung ihres Kindes an ihrem Ego genagt habe, hätte sie sich immer mehr in die Arbeit gestürzt. "Den ohnehin schwierigen Annäherungsprozess zwischen uns hat die viele Arbeit jedoch zusätzlich in die Länge gezogen", so die Schauspielerin rückblickend. "Als ich das realisiert habe, bin ich beruflich sofort kürzergetreten." Dann habe sie sich vor allem in Geduld geübt, erzählt Heigl. "Ich habe mir anfänglich Vorwürfe gemacht und dachte, ich wäre eine schlechte Mutter. Es hat gedauert, bis ich mir eingestehen konnte, dass die fehlende Vertrauensbasis nichts mit mir zu tun hat."

Heute seien die Bande zwischen ihr und der mittlerweile vier Jahre alten Naleigh aber sehr stark, sie seien nun "ein Herz und eine Seele". Bald möchte Heigl ihrer Adoptivtochter sogar ihre Wurzeln näher bringen. "Ich möchte mit der Familie nach Südkorea fliegen und ihr das Land zeigen, aus dem sie stammt."

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