Fr, 15. Dezember 2017

Volles Geständnis

09.04.2012 12:56

Frau in Wien von Freund mit bloßen Händen erschlagen

Der brutale Mord an einer 30-jährigen Frau in Wien-Otakring dürfte nun gänzlich geklärt sein. Nach seinem Teilgeständnis am Ostersonntag hat der tatverdächtige 25-Jährige nun zugegeben, seine Freundin im Streit mit bloßen Händen erschlagen zu haben.

Zunächst hatte der Verdächtige "nur" zugegeben, seine Lebensgefährtin geschlagen, dabei aber nicht in Tötungsabsicht gehandelt zu haben. Im Zuge der weiteren Einvernahmen gab der 25-Jährige schließlich zu, dass es am Samstag zu einem lautstarken Streit gekommen sei, der schließlich gegen 5 Uhr eskalierte. Das deckt sich auch mit den Wahrnehmungen der Nachbarn. Die Polizei wurde allerdings nicht verständigt.

Laut Polizei erklärte der Mann, über einen längeren Zeitraum "zunächst mit der flachen Hand und dann mit der Faust" auf seine Freundin eingeschlagen zu haben. Erst als sich die Frau nicht mehr bewegte, ließ er von ihr ab. Stunden später verständigte er die Einsatzkräfte.

Massive Verletzungen am Kopf
Die Obduktionsergebnisse zeichnen ein ebenso grausiges Bild der Geschehnisse. Die 30-Jährige kam demnach durch stumpfe Gewalteinwirkung gegen den Kopf zu Tode. Es seien massive Verletzungen festgestellt worden, hieß es seitens der Polizei.

Die Leiche war in einer Wohnung in einem Gemeindebau in der Herbststraße 71-75 gefunden worden. Schon bei der ersten Befragung hatte sich der 25-Jährige zunehmend in Widersprüche verwickelt.

Das Opfer und der 25-Jährige waren seit fünf Jahre ein Paar. Gewalt dürfte in der Beziehung von Anfang an im Spiel gewesen sein. 2007 und 2008 zeigte die Frau ihren arbeitslosen Freund wegen Körperverletzung bei der Polizei an. Die beiden österreichischen Staatsbürger waren auch laut Anrainern häufig in Streit geraten. Vor allem der Mann sei sehr aggressiv aufgefallen.

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