Do, 23. November 2017

75.000 Euro wert

02.04.2012 15:28

Berliner mit drei Kilogramm Speed in Salzburg erwischt

Rund drei Kilogramm Speed mit einem Straßenverkaufswert von rund 75.000 Euro hat die Polizei in Saalbach-Hinterglemm im Salzburger Pinzgau sichergestellt. Ein 44-jähriger Verdächtiger aus Berlin, in dessen Gepäck und Auto die Ermittler das Suchtgift gefunden hatten, wurde festgenommen. Der Deutsche wollte die Drogen offenbar im Pinzgau weiterverkaufen.

Wie die Polizei erst am Montag bekannt gab, war der Berliner bereits Anfang Jänner ins Visier der Ermittler geraten: So war der 44-Jährige seit Dezember in einem Saalbacher Gastronomie-Betrieb als Saisonkraft beschäftigt gewesen. Anfang Jänner kam es laut Mario Rieder vom Bezirkspolizeikommando Zell am See aber zu Problemen mit dem Chef, "es ging in Richtung Veruntreuung" - das Dienstverhältnis wurde schließlich beendet.

Als der 44-Jährige kurz darauf die Heimreise antreten wollte, bekamen die Ermittler den Tipp, dass der Berliner möglicherweise gestohlene Gegenstände abtransportieren wolle.

Drei Kilogramm Speed im Wert von 75.000 Euro gefunden
Der Hinweis auf mögliches Diebesgut erwies sich zwar als falsch, bei einer Durchsuchung des Wagens und der Habseligkeiten des Mannes machten die Beamten allerdings einen weitaus brisanteren Fund: Sie fanden im Koffer und im Auto des Berliners drei Kilogramm Speed. Die Hälfte des Rauschmittels war von mittlerer Qualität, die andere von sehr hoher - in Summe hätten die Drogen um rund 75.000 Euro verkauft werden können. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen.

Zwei Mittäter in Deutschland geschnappt
Die weiteren Ermittlungen der Polizei ergaben, dass ein 37-jähriger Bosnier und ein 33-jähriger Kroate das Suchtmittel aus Deutschland in den Pinzgau gebracht und dort offenbar an den Berliner verkauft hatten. Die beiden Verdächtigen wurden in Deutschland festgenommen, auch bei ihnen wurde eine große Menge Speed sichergestellt.

Ob der verdächtige Berliner schon davor mit Drogen in Salzburg gehandelt hatte, konnte Rieder nicht sagen, den Behörden sei er hierzulande bis dahin jedenfalls nicht aufgefallen.

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