Mo, 18. Dezember 2017

Juweliere betrogen

01.04.2012 20:54

"Österreicher" zieht als Betrüger durch Norddeutschland

Besonders dreist zieht ein Betrüger derzeit durch unser Nachbarland Deutschland: Als "Schmuckhändler aus Österreich" – getarnt mit einem auffälligen rot-weiß-roten Diplomatenpass – verkauft er seinen Opfern minderwertige Ketten als "Goldstücke". Das stellten die Juweliere allerdings erst später bei einer genaueren Prüfung fest.

Binnen weniger Stunden erschienen am vergangenen Montag gleich zwei Juweliere unabhängig voneinander im nordostdeutschen Landkreis Havelland bei der Polizei – beide erstatteten Anzeige und erzählten dem Beamten dieselbe Geschichte: Sie seien von einem "Ösi" über den Tisch gezogen worden.

Der Mann, der sich als Schmuckhändler ausgab und seine Identität mit einem täuschend echt aussehenden Diplomatenpass belegte, bot den Opfern jeweils eine Goldkette zum Kauf an. Und beide stiegen auf das Angebot ein. Erst bei einer späteren, genaueren Überprüfung der Schmuckstücke stellten die Geschäftsführer aber schließlich fest, dass – im wahrsten Sinne des Wortes – nicht alles Gold ist, was glänzt.

Sie hatten dem Betrüger für viel Geld minderwertige Ketten abgekauft, die aus einem Stahlkern bestanden. Und nur die äußere, hauchdünne Schicht war tatsächlich Gold wert. Wie Ermittlungen ergaben, waren es nicht die einzigen Coups des "österreichischen Diplomaten" in Deutschland.

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