Mo, 26. Februar 2018

"Absolut unnötig"

26.03.2012 12:05

Rapid-Schreck sorgt für Katerstimmung bei den Wienern

Rapid steht nach der zweiten Niederlage in den jüngsten 17 tipp3-Runden mit drei Punkten Rückstand auf Tabellenführer Salzburg da. "Diese Niederlage war absolut unnötig", ärgerte sich Trainer Peter Schöttel über die verschlafene Anfangsphase bei der 1:2-Pleite in Innsbruck. Sein Team vergab einmal mehr zahlreiche gute Chancen - nur Atdhe Nuhiu traf zum Anschlusstor.

Seit 2. März 2011 hatte Marcel Schreter für Wacker nicht mehr getroffen, am Sonntag klappte es wieder. Somit erzielte er seit dem Aufstieg schon fünf Tore gegen Rapid: zwei beim 4:0-Heimsieg am 18. Juli 2010, dann im Herbst eines beim 3:3 in Hütteldorf - und nun zwei in den ersten elf Minuten.

Die Wiedergeburt des Rapid-Schrecks nach eineinhalbjähriger Pause verhinderte den dritten grün-weißen Sieg am Tivoli hintereinander und dass Rapid Tabellenführer Salzburg einholte. Im Gegenteil, der Rückstand wuchs von zwei Punkten auf drei. Und die Gelegenheit, sich von Austria und Ried etwas abzusetzen, blieb ungenützt.

Prager und Katzer verletzt
Auch die Verletzungen von Thomas Prager (Knie) und Markus Katzer (Muskelblessur im Oberschenkel) verbesserten die Laune von Trainer Schöttel nicht, zudem ist Harald Pichler am Samstag auswärts gegen die Admira gesperrt.

Innsbruck träumt vom Europacup
Die Innsbrucker indes haben den Anschluss an die obere Tabellenhälfte gefunden. "Das war ein Schlüsselspiel, denn bei einer Niederlage wäre die Verbindung zu den vorderen Plätzen abgerissen", sagte Wackers Trainer Walter Kogler nach Abschluss des dritten Saison-Viertels.

"Träumen darf man ja von einem Europacup-Startplatz. In dieser Liga ist alles möglich", freute sich Torschütze Schreter nach dem Spiel. Das bis dato letzte Innsbrucker Europacup-Gastspiel ist mehr als ein Jahrzehnt her. In der Saison 2001/02 scheiterte der FC Tirol, mit Walter Kogler in der Verteidigung, in der Champions-League-Qualifikation an Lok Moskau und danach im UEFA-Cup an Fiorentina. Bis zum Comeback auf der europäischen Bühne ist es allerdings noch ein weiter Weg, am Samstag daheim gegen Fast-Absteiger Kapfenberg ist ein Sieg Pflicht.

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