Sa, 21. Oktober 2017

Maggies Kolumne

23.03.2012 16:12

Streunerkatzen

Wie viele streunende Katzen in Österreich leben, kann niemand beziffern. Tatsache ist, es gibt sie überall. In der Stadt genauso wie am Land. Meist sind die armen Tiere unterernährt, voller Zecken und Flöhe, die ihnen schwer zusetzen. Hinzu kommen Menschen, denen sie im Weg sind und nicht davor zurückschrecken, ihnen den Garaus zu machen. Durch Giftköder oder andere brutale Methoden.

Aber es gibt auch Menschen, die sich für die Streuner einsetzen. Sie füttern, fangen und kastrieren lassen. Bei all diesen Tierfreunden möchte ich mich bedanken. Denn durch ihren Einsatz ist es möglich, die Bestände und das Leid der Streunerkatzen zu lindern.

Für Unmut unter Katzenfreunden sorgte nun der Brief eines steirischen Bürgermeisters an seine Gemeinde. Darin zu lesen: "Das Problem der Streunerkatzen lässt sich leider durch Kastration nicht lösen." Lieber Herr Bürgermeister! Ich darf Ihnen, und allen anderen Menschen mit ähnlicher Meinung versichern, dass Kastrationen mit Sicherheit die einzige Möglichkeit sind, die Populationen der streunenden Tiere zu reduzieren.

In Wien konnten wir, die "Krone Tierecke", durch intensive Zusammenarbeit mit der Tierschutzombudsstelle und dem Veterinäramt schon zahlreiche Bestände wild lebender Katzen eindämmen. Wichtig dabei ist, dass wirklich alle (vor allem weibliche) Tiere gefangen und operiert werden. Natürlich kosten solche Aktionen auch Geld. Aber sowohl die Tierärztekammer als auch Tierschutzorganisationen unterstützen solche Aktionen!

Und bedenken Sie: Die Katzen haben sich dieses Dasein, das von Hunger und Kälte geprägt ist, nicht ausgesucht. Herzlose Menschen machten sie zu heimatlosen Kreaturen, indem sie Katzen aussetzen. Dass diese sich dann vermehren, ist von Mutter Natur vorgegeben.

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