Fr, 27. April 2018

Für den Notfall

08.06.2005 08:16

Bald Shuttle-Notlandeplatz in Frankreich

Die USA und Frankreich haben sich auf die Einrichtung eines Notlandeplatzes für US-Raumfähren in der französischen Provence verständigt. Der französische Luftwaffenstützpunkt, der auf dem Kurs der Raumfähren liegt, verfügt mit einer 5000-Meter-Landebahn über eine der längsten Pisten in Europa.

Wie die US-Raumfahrtbehörde NASA am Dienstag in Washington mitteilte, unterzeichneten NASA-Direktor Michael Griffin und der französische Botschafter in den USA, Jean-David Levitte, ein entsprechendes Abkommen über einen Notlandeplatz auf dem französischen Luftwaffenstützpunkt Istres.

Der Notlandeplatz soll für Raumfähren bereit stehen, die nach dem Start zur internationalen Raumstation ISS noch innerhalb der Erdatmosphäre in Schwierigkeiten geraten, aber nicht mehr zum US-Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida zurückkehren können. Die NASA wird jeweils vor den Shuttle-Starts Personal und Ausrüstung nach Istres bringen.

Der französische Luftwaffenstützpunkt, der auf dem Kurs der Raumfähren liegt, verfügt mit einer 5000-Meter-Landebahn über eine der längsten Pisten in Europa.

Die NASA hatte nach dem "Columbia"-Absturz im Februar 2003 alle Shuttle-Starts ausgesetzt. Als erste Raumfähre nach der Katastrophe soll die "Discovery" voraussichtlich Mitte des kommenden Monats zur ISS starten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden