So, 27. Mai 2018

Snowboard-Weltcup

17.03.2012 16:05

Prommegger holt sich Gesamtsieg im Parallel-Weltcup

Der Salzburger Andreas Prommegger hat nach den Rängen drei (2009/10) und zwei (2010/11) erstmals in der Gesamtwertung des Parallel-Weltcups der Snowboarder triumphiert. Er siegte mit 20 Punkten Vorsprung auf den Südtiroler Roland Fischnaller.

Prommegger verzeichnete dabei am Samstag beim Weltcup-Finale in Valmalenco (Italien) im Parallel-Riesentorlauf eine Punktlandung. Der 31-jährige Salzburger erreichte exakt den sechsten Platz, der im eingetretenen Fall des Erfolgs seines Südtiroler Rivalen Roland Fischnaller nötig war.

"Ich bin überwältigt", erklärte Prommeger, der damit seinen Landsmann Benjamin Karl entthronte. Der niederösterreichische Weltmeister musste sich diesmal mit Rang drei in der Endabrechnung begnügen.

"Kristallkugel ist die Krönung"
"Das war eine geniale Saison, der Gewinn der Kristallkugel ist jetzt die Krönung. Ein Gesamtweltcupsieg hat für mich einen sehr hohen Stellenwert, da man über die gesamte Saison hinweg konstant starke Leistungen bringen muss", jubelte Prommegger. "Ich bin sehr stolz, dass ich mit einem sechsten Platz mein Ziel punktgenau erreicht habe. Das ist bisher mein größter sportlicher Erfolg."

Manuel Veith und Ingemar Walder (erster Podiumsplatz) sorgten mit den Plätzen zwei und drei für einen schönen rot-weiß-roten Saison-Ausklang. Veith, der bereits in Stoneham im Februar Zweiter gewesen war, freute sich über seine Platzierung, trauerte aber auch dem Sieg nach. "Einerseits ist ein zweiter Platz super, andererseits wollte ich dieses Rennen unbedingt gewinnen. Aber mit so einem Ergebnis in die Sommerpause zu gehen, ist mit Blickrichtung auf die kommende WM-Saison perfekt."

Dujmovits bei Damen Gesamt-Dritte
Bei den Damen landete die Burgenländerin Julia Dujmovits auf dem dritten Gesamtrang, auch in der Tageswertung war sie Dritte hinter der Deutschen Amelie Kober und der Schweizer Gesamtsiegerin Patrizia Kummer.

"Ich bin sehr zufrieden und richtig glücklich über diesen dritten Platz", sagte Dujmovits. "Ich habe vor dem kleinen Finale gewusst, dass ich Dritte werden muss, um auch im Weltcup aufs Podest zu kommen. Das war die beste Saison meiner Karriere, in der ich bei keinem Rennen schlechter als Neunte gewesen bin. Das macht mich richtig stolz und ist eine große Motivation, es im nächsten Winter noch besser zu machen."

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