So, 25. Februar 2018

505 Minuten ohne Tor

18.03.2012 18:17

Meister Sturm Graz verliert bei Admira mit 0:2

Meister SK Sturm Graz kann auswärts einfach nicht mehr gewinnen. Die Steirer haben am Sonntag zum Abschluss der 25. Runde der tipp3-Bundesliga beim heimstarken Aufsteiger Admira eine verdiente 0:2-Niederlage kassiert und mussten nach der 0:1-Heimpleite gegen Wiener Neustadt den zweiten großen Rückschlag im Kampf um die Europacup-Plätze in Folge hinnehmen.

Für die Grazer, die auch in ihrem 13. Auswärtsspiel ohne Sieg blieben und schon fünf Partien (und 505 Minuten) ohne Torerfolg sind, scheint der Traum von der erfolgreichen Titelverteidigung bereits jetzt ausgeträumt. Die Niederösterreicher verbesserten sich hingegen auf Rang vier und verringerten den Rückstand auf die vor ihnen liegenden beiden Wiener Top-Teams Rapid und Austria auf zwei Zähler und liegen voll im Rennen um die Europacup-Plätze.

Torreichste Partie der 25. Runde
Nach vier schwachen Partien am Samstag wurde den Zuschauern zum Abschluss der Runde die ansehnlichste und torreichste Partie geboten. Vor 4.735 Zuschauern in der Trenkwalder-Arena entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche und offene Partie, in der die Grazer zwar mehr Ballbesitz hatten, die Hausherren aber deutlich zweikampfstärker und vor allem gefährlicher waren.

Sturm-Goalie Cavlina musste sich schon in der fünften Minute bei einem Schuss des starken Ouedraogo auszeichnen. Zehn Minuten später brachte der Kroate den durchbrechenden Ouedraogo knapp außerhalb der Strafraumgrenze zu Fall und sah völlig zu Recht gelb. Für die Gäste kam es aber noch viel bitterer: Toth zirkelte den Freistoß aus spitzem Winkel ins lange Eck, Cavlina sah dabei nicht gut aus (15.). Für den 24-jährigen Mittelfeldspieler war es bereits der zweite Freistoßtreffer in Folge nach jenem zum 1:1 bei der 1:2-Niederlage gegen die Austria vor einer Woche.

Szabics vergibt Elfmeter
Die Grazer konnten sich vor den Augen von ÖFB-Teamchef Marcel Koller im Spiel nach vorne überhaupt nicht in Szene setzen, mit einer Ausnahme: Nach einem Foul von Plassnegger am trickreichen Kainz gab es völlig zu Recht Elfmeter, Szabics scheiterte allerdings mit einem zu schwachen Schuss an Admira-Tormann Tischler (20., Bild 2). Die Nummer eins erwies sich somit zum zweiten Mal in der laufenden Saison als "Elfmeterkiller", hatte er doch am 3. März beim 2:0-Sieg gegen Wiener Neustadt schon einen Elfmeter von Helly gehalten.

Die Hausherren zeigten sich demgegenüber kurz vor der Pause vom Punkt treffsicher und sorgten mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. Klem brachte Seebacher im Strafraum zu Fall, und Schicker ließ sich die Chance nicht entgehen (44.).

Meister mit mehr Spielanteilen, aber harmlos
Im Gegensatz zur 2:4-Niederlage in der Südstadt im Herbst, bei der die Grazer die Partie nach einem 0:3-Rückstand zur Pause noch einmal spannend gemacht hatten, konnten sie dieses Mal in den zweiten 45 Minuten nur wenig zusetzen. Die Truppe von Chefcoach Franco Foda war zwar bemüht und feldüberlegen, fand aber keine einzige zwingende Torchance vor. Daran änderte auch nichts, dass in der letzten halben Stunde mit Szabics, Pavlov und Haas drei gelernte Stürmer am Feld standen. Gefährlicher waren sogar die Hausherren im Konter.

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