Mo, 23. April 2018

Segeln

05.06.2005 15:14

Olympiasieger gewinnen am Starnberger See

Die Olympiasieger Roman Hagara und Hans- Peter Steinacher aus Österreich haben in der Tornado-Klasse die erste Station des Champions Race auf dem Starnberger See gewonnen. Vor knapp 10.000 Zuschauern am Nordufer des Starnberger Sees dominierten die Österreicher die Konkurrenz nach Belieben.

Den schwierigen Windverhältnissen am zweiten Wettfahrttag folgten am Sonntag drei Rennen bei wesentlich konstanteren Bedingungen. Die nutzte der zweimalige Deutsche Meister Johannes Polgar (Kiel), um seinen ehemaligen Bundestrainer Roland Gäbler (Tinglev) in den letzten drei Rennen noch von Rang zwei zu verdrängen.

Polgar und sein Kieler Vorschoter Florian Spalteholz schafften zwei Tagessiege und einen zweiten Platz, der sie vor die Dänen Ronholt/Möller brachte. Der dreimalige Weltmeister Gäbler und Vorschoter Gunnar Struckmann mussten sich mit Rang vier begnügen, nachdem Gäblers Trapez riss und der Steuermann unversehens im Wasser lag.

In der 49er Klasse setzten sich die Brüder Peter und Sören Hansen aus Dänemark an die Spitze. Beide waren 2004 bereits Zweite in der Gesamtwertung des Champions Race. Beste deutsche Crew wurden die Hamburger Jan-Peter und Hannes Peckolt (Hamburg) auf dem vierten Platz. Die Europameister Marcus Baur (Kiel) und Max Groy (Fleckeby) segelten auf den siebten Rang. Insgesamt kamen 30.000 Zuschauer an den drei Tagen des mit 76.000 Euro dotierten Champions Race. Die Segelserie wird vom 30. Juni bis 3. Juli in Leipzig auf dem Cospudener See fortgesetzt. Letzte Etappe ist Travemünde vom 8. bis 11. September.

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