So, 19. November 2017

Maggies Kolumne

09.03.2012 15:51

Gütesiegel für Hundetrainer

Der Hund muss weg, weil er einfach nicht folgen will - diesen Satz bekommen wir in der "Krone Tierecke" leider sehr oft zu hören. Es gibt sie, jene Menschen, die ihr Tier abschieben, weil es nicht "funktioniert". Dass nicht der Hund, sondern sie selbst daran schuld sind, wollen solche Menschen nicht hören. Dabei würde in vielen Fällen der Besuch einer guten Hundeschule das Problem lösen. Doch woran erkennt man, dass der Trainer auch tatsächlich etwas von seinem Fach versteht?

Denn die Bezeichnung Hundetrainer ist nicht geschützt. Somit kann sich jeder als solcher ausgeben. Dadurch sind auch viele selbst ernannte Experten und Scharlatane in dieser Sparte zu finden. Kaum jemand fragt nach, welche Ausbildung und Kompetenz der Lehrer mit sich bringt. Natürlich solltest du in erster Linie auch auf dein Bauchgefühl achten. Verlangt ein Trainer von Mensch und Tier Dinge, mit denen man nicht einverstanden ist, sollte man Einspruch erheben! Vor allem dann, wenn es sich um gewaltsame Trainingsmethoden handelt. Falsche Obrigkeitshörigkeit gegenüber dem Hundetrainer ist absolut fehlt am Platz.

Tierschutzminister Alois Stöger sorgt nun für einheitliche Qualitätskriterien bei der Hundeausbildung. Künftig kann ein Gütesiegel mit dem Namen "Tierschutzqualifizierter Hundetrainer" erworben werden. Keine Pflicht – sondern auf freiwilliger Basis. Wer das Siegel erwerben will, muss zwei Jahre praktische Erfahrung in der Arbeit mit Hunden nachweisen können. Eine Kommission unter der Leitung der "Messerli Stiftung" wird die Prüfungen durchführen. Ich halte diese Qualitätsauszeichnung für sinnvoll und bin überzeugt, dass es seriöse Trainer ebenso empfinden.

Mehr dazu Informationen zum Thema findest du hier.


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