Sa, 18. November 2017

Pfote auf Herdplatte

09.03.2012 10:37

Nun wurde auch ein Hund aus OÖ zum „Brandstifter“

Ein Hund hat sich in Spital am Pyhrn in Oberösterreich als "Brandstifter" betätigt. Der Vierbeiner schaltete mit der Pfote eine Herdplatte ein, als er eine gute Stunde allein im Haus war. Es ist bereits der zweite Fall von tierischer Brandstiftung innerhalb kurzer Zeit: Erst Ende Februar löste eine Hauskatze in einer Wohnung in Radenthein/Kärnten einen Küchenbrand aus, indem sie durch Herumtapsen auf dem E-Herd die integrierte Einschalttaste aktivierte und damit eine Kochplatte einschaltete. In beiden Fällen wurde niemand verletzt.

Nur eine knappe Stunde ließ eine Hundebesitzerin aus Spital am Pyhrn in Oberösterreich ihren Vierbeiner alleine daheim. Offenbar zu lange für den Hund, der es fertig brachte, mit der Pfote eine Herdplatte einzuschalten. Auf der Herdplatte stand ein Toaster, der durch die Hitze Feuer fing und den Dunstabzug sowie eine Holzverblendung in Brand setzte.

Bis sein Frauchen wieder heimkam, waren die Flammen von selbst erloschen. Der Schaden beträgt dennoch rund 3.000 Euro, wie die oberösterreichische Polizei am Freitag mitteilte. Demnach waren zwar keine Menschen in Gefahr, allerdings wäre es durchaus möglich gewesen, dass die Flammen auf das gesamte Haus übergreifen. Die Küche und ein Vorraum wurden leicht verrußt.

Kärntner Katze betätigte sich ebenfalls als "Brandstifterin"

Auch Stubentiger sollte man besser nicht unbeaufsichtigt in der Küche lassen, wie ein Fall aus Kärnten Ende Februar zeigt: Eine Hauskatze löste in einer Wohnung in Radenthein einen Küchenbrand aus, indem sie durch Herumtapsen auf dem E-Herd die integrierte Einschalttaste aktivierte. Der 20 Jahre alte Sohn des Hauses wurde durch den Sirenenton des Feuermelders wach und entdeckte das Feuer in der Küche.

Auf dem Herd hatte ein Weidenkorb durch die Hitzeentwicklung der Kochplatte Feuer gefangen. Gemeinsam mit seinem 42 Jahre alten Vater löschte der Mann den Brand mit einem Feuerlöscher. Ein Feuerwehreinsatz war nicht mehr notwendig. Verletzt wurde dank des Feuermelders niemand, der Sachschaden betrug etwa 5.000 Euro.

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