Di, 24. April 2018

iPod-Klage

03.06.2005 11:24

50$ als Trostpflaster für Akku-Probleme

Statt versprochenen acht oder mehr Stunden hielten die Akkus der ersten Apple iPods nicht einmal eine Stunde. Enttäuschte Kunden verklagten den Computerriesen – mit Erfolg: Als Entschädigung gibt’s jetzt 50-Dollar-Gutscheine für alle iPod-Besitzer.

Apples kultiger Musik-Player war vom Start weg ein enormer Verkaufserfolg – das coole Gehäuse, die einfache Bedienung und die Verknüpfung mit iTunes ließen Jung und Alte die Geschäfte stürmen. Der Verkauf des Players bescherte dem zu der Zeit glücklosen Computer-Hersteller ein Bombengeschäft und volle Kassen.

Ganz so glücklich waren aber die Käufer der ersten iPod-Generationen mit ihrer Neuerwerbung aber nicht: Die Akkus machten enorme Probleme – verloren schnell an Kapazität und hielten nur einen Bruchteil der versprochenen Dauer durch. 12.000 Kunden hatten sich bei den Anwälten der Kläger gemeldet und über Probleme mit dem iPod-Akku berichtet.

Eine Sammelklage der enttäuschten iPod-Käufern hat jetzt in den USA zu einer Einigung geführt. Wer zwischen 2001 und Mai 2004 einen iPod gekauft hat und eine Rechnung vorweisen kann, erhält als „Entschädigung“ einen Apple-Einkaufsgutschein im Wert von 50 US-Dollar. Rund zwei Millionen Kunden haben damit Anspruch auf das Trostpflaster, das man für alle Apple-Produkte außer iTunes-Songs verwenden kann. Damit sind zumindest rund die Hälfte der Kosten für einen neuen Akku gedeckt, der 99 Dollar kostet. Wer Probleme mit seinem Akku hat, kann diesen innerhalb eines Jahres austauschen lassen.

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